
Editorials
Bildhauer und andere Künstler verherrlichen in ihren Werken den menschlichen Körper, und die materielle Wissenschaft untersucht ihn unter dem Mikroskop, doch niemand hatte seine wahre Natur erklärt, bis Jesus sagte: „Der Geist ist's, der da lebendig macht; das Fleisch ist nichts nütze. “ Auf der Grundlage dieser Wahrheit hat Mary Baker Eddy, mit ihrer Erklärung von der Natur des materiellen Körpers, der Menschheit einen großen Dienst erwiesen.
Freude klingt aus dem Gesang des Psalmisten (Ps. 118:24): „Dies ist der Tag, den der Herr macht; lasset uns freuen und fröhlich darinnen sein.
Die Barmherzigen und Warmherzigen sehnen sich danach, harmonische Beziehungen und normale Gesundheit wiederherzustellen, wo immer diese gestört zu sein scheinen. Sie haben den herzlichen Wunsch, den Irrenden, der einen Fehltritt begangen hat, wieder zu der Unschuld früherer Tage zurückzuführen, dem Blinden das Augenlicht und dem Tauben das Gehör wiederzuerstatten, ja sie beten, daß dem Alter neue geistige und körperliche Kraft verliehen und dem Heimatlosen wieder ein Heim geschenkt werden möge.
Unharmonische und gestörte menschliche Beziehungen entstammen der falschen Annahme, daß der Mensch materiell sei. Diese Vorstellung vom Menschen führt zu Mißverständnissen, zu Furcht, Selbstsucht, Mangel und der Annahme von vielen Gemütern.
Zu dieser Zeit des Jahres wenden sich unsere Gedanken instinktiv und in Dankbarkeit dem größten Ereignis aller Zeiten zu — der Auferstehung unseres Meister Christi Jesu von den Toten. Es ist ein Ereignis von erhabener und weittragender Bedeutung.
In der Christlichen Wissenschaft verstehen wir, daß G ott die eine und einzige regierende Macht ist. Er regiert und erhält sein Weltall geistiger Ideen in vollkommener Harmonie.
Um Krankheit heilen zu können, muß man zuerst verstehen, was Krankheit ist. Die unzähligen Heilungen, die die Christliche Wissenschaft bereits vollbracht hat, sollten die Welt überzeugen, daß diese Wissenschaft das eigentliche Wesen der Krankheit erklärt und die geistige Methode gibt, sie zu zerstören.
Die Christliche Wissenschaft lehrt, daß G ott das göttliche P rinzip ist, und daß das göttliche P rinzip die L iebe ist. Weiterhin legt sie dar, daß eine Aufgabe der göttlichen L iebe darin besteht, alles in einem zu vereinen; also sind alle rechten Ideen untrennbar von einander.
Es ist ganz klar, daß ein jeder von uns eine bewußte Wesenheit ist — sich seiner selbst und seiner Umgebung bewußt. Gemäß der Offenbarung der Christlichen Wissenschaft ist die Wesenheit oder das individuelle Bewußtsein des Menschen das Ebenbild G ottes und daher geistig and vollkommen.
Das menschliche Leben ist voll von Wechsel — Wechsel in menschlichen Beziehungen, in Tätigkeit, Gesundheit, Besitz, kurzum in allen Lebensäußerungen. Diese beständigen Wandlungen haben unter den Menschen zu Unzuverlässigkeit, Leiden und Unsicherheit geführt.