
Editorials
Den Christlichen Wissenschaftern ist die Aufgabe zugefallen, der Welt die Wahrheit über G ott, die erste große Ursache, und Seine Schöpfung zu verkünden; denn, wenn die Christian Science voll bewiesen wird, so erweist sie sich als die Antwort auf dieses Rätsel des Weltalls: „Was ist Wahrheit?” Daher kann die Christian Science niemals bloß als eine weitere protestantische Sekte angesehen werden, die durch wohlgeordnete Mittel und Wege gefördert wird. Sie ist vielmehr die alles übersteigende Offenbarung von der wahren Natur des G emüts und seines Weltalls von Ideen, G ottes und des Menschen in Seinem Ebenbild und Gleichnis.
Die Menschheit hat viele Gründe, der Entdeckerin und Gründerin der Christian Science Der Name, den Mary Baker Eddy ihrer Entdeckung gab (sprich kri’ß-tiön ßai’-enß). Die wörtliche Übersetzung der zwei Worte ist „Christliche Wissenschaft”.
Das Gute ist unbemeßbar. Da es G ott, der G eist, ist, kann es nicht begrenzt und endlich gemacht werden.
Welch eine Gabe ist doch die Fähigkeit, den Wert und das Wirken unserer Mitmenschen richtig zu beurteilen und zu würdigen! In seinem wohlbekannten Preis der Tugenden keuschen, arbeitsamen Frauentums sagt König Lamuel in den Sprüchen Salomos (31:31): „Sie wird gerühmt werden von den Früchten ihrer Hände, und ihre Werke werden sie loben in den Toren. ” Kann es den Christlichen Wissenschaftern vorgeworfen werden, daß sie ihre Führerin Mary Baker Eddy vergöttern, wenn sie G ott für die Reinheit und Selbstlosigkeit ihres Lebens danken, und für die Segnungen, die ihr Wirken der Menschheit gebracht hat? Verstehen sie in der Tat die Botschaft der Christian Science Der Name, den Mary Baker Eddy ihrer Entdeckung gab (sprich kri’ß-tiön ßai’-enß).
Mit strengen Worten verdammt die Heilige Schrift den Haß und betont, daß er nichts mit G ott oder dem Menschen G ottes zu tun hat. Zu hassen bedeutet, „heftiges Gefühl von Abneigung und Groll gegen jemand hegen”.
Wenn die Sterblichen mit körperlichen oder mentalen Leiden zu kämpfen haben, so schreiben sie dies gewöhnlich Zuständen und Umständen außerhalb ihrer selbst zu, und so suchen sie auch Erleichterung in äußeren Mitteln oder von andern Wesen. Fast alle von uns finden eine Kain-artige Freude daran, Entschuldigungen für unsere Schmerzen und Wehe zu finden, indem wir so ziemlich alles andere und alle andern außer uns selbst dafür verantwortlich machen.
Der bildliche Ausdruck eines Wettläufers, der das Bestreben eines Menschen veranschaulicht, G ott oder die W ahrheit zu erkennen und dadurch sein Bewußtsein und Leben zu läutern, wird in den biblischen Schriften gerne gebraucht. Auch Paulus benutzt ihn und gibt uns eine wertvolle Anleitung in bezug auf die Art, das Ziel des geistigen Verständnisses zu erlangen.
Im 133. Psalm faßt David in einem kurzen Satz ein Ideal dessen zusammen, wonach das menschliche Denken sich von jeher gesehnt hat.
Gleichheit zwischen Menschen und Nationen, Einzelwesen und Rassen, ist durch alle Zeitalter hindurch von der Menschheit gesucht worden, und zwar auf vielfache Art, manchmal mit Gewalt, manchmal auf friedlichem Wege, in letzteren Zeiten durch Gesetzgebung, Schiedsgerichte und eine gerechtere Verteilung der vorhandenen Güter.
Platz ist etwas, von dem sich niemand ganz freimachen kann, es stimmt überein mit der Wesenheit und dem Leben. Millionen Sterbliche haben das Gefühl, daß sie nicht am rechten Platz sind, wo sie in befriedigender Weise leben und wirken können; doch hat ein jeder seinen Platz, wie unbefriedigend er ihm auch erscheinen mag.