
Editorials
Die einzige Art, etwas, das nicht richtig ist, zu überwinden, ist auszufinden, was die Ursache dafür ist, und es dann zu berichtigen. Unser Bankkonto mag nicht richtig herauskommen, und wir müssen den Fehler finden, der beim Zusammenzählen und Abziehen gemacht worden ist.
Wie oft kommt von dem sogenannten sterblichen Gemüt diese Klage der Selbstgerechtigkeit und der Annahme persönlichen Gutseins: „Warum sollen wir uns bestreben, gut zu sein? Ich bemühe mich, so recht zu tun, wie ich kann, und trotzdem habe ich nichts als Schwierigkeiten, während mein Nächster, der nichts darum gibt, recht zu tun, alle guten Dinge der Erde genießt. ” Das ist eine alte Klage! Selbst der Psalmist fing an, an der Gerechtigkeit G ottes zu zweifeln und gibt seinen Zweifeln recht ausdrücklich im 73.
W elcher Anhänger der Christian Science Der Name, den Mary Baker Eddy ihrer Entdeckung gab (sprich kri'ß-tiön ßai'-enß). Die wörtliche übersetzung der zwei Worte ist „Christliche Wissenschaft”.
In der Symbolik des menschlichen Denkens hat der Stern einen Hauptplatz eingenommen als ein Herold der Geburt derer, die in der menschlichen Geschichte eine große Rolle spielen sollten. Besonders eindrucksvoll und nachhaltig in den Gedanken und Herzen der Menschen war die Erinnerung an den Stern Bethlehems, von dem die Weisen aus dem Morgenlande zu der Geburtsstätte Jesu geführt wurden.
Wenn die Zeit im Jahre wiederkehrt, wo die Christenheit sich voller Ehrfurcht und Dankbarkeit an jene monumentale Gestalt der Bibel, nämlich an Christus Jesus, erinnert, so sollte ein jeder, dessen Leben von seinen Lehren beeinflußt worden ist, sich von neuem den Wert seines Lebenswerkes klarmachen und in vollerem Maße die Bedeutung seines Kommens für das Einzelwesen und die ganze Welt zu erfassen suchen. Manchmal, wenn schwere Wolken die Sonne verbergen und nur einen trüben Schimmer hindurchscheinen lassen, kommt plötzlich ein Riß in dem Gewölk, und ungetrübter Sonnenschein erleuchtet die Erde.
Was für eine Führerin und zärtliche „Mutter in Israel” war Mary Baker Eddy, die Entdeckerin und Gründerin der Christlichen Wissenschaft! Bis sie in ihrem neunzigsten Jahr unsern Blicken entschwand, nach einem reichen Lebenswerk, dessen Wirksamkeit in herrlicher Erfüllung gipfelte—mit welch selbstloser Liebe wachte sie über ihrer großen Bewegung! Wie der Apostel Paulus, dessen inspirierenden Briefe die ersten Christen ermutigten, ermahnten und leiteten, sandte Mrs. Eddy gar oft Botschaften an ihre Nachfolger, die diese unendlich segneten, und die fortfahren werden, alle Anhänger der Christlichen Wissenschaft zu allen Zeiten zu inspirieren.
Die Menschen halten meistens das Gesetz für etwas, das von Herrschern oder gesetzgebenden Körperschaften erlassen wird — für Verhaltungsmaßregeln, die möglicherweise befolgt oder auch nicht befolgt werden können. Der Psalmist schreibt von einem höheren Begriff des Gesetzes, von einem Gesetz, mit dessen Erlassung die Menschen nichts zu tun haben.
Im Glossarium des christlich-wissenschaftlichen Lehrbuches „Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift” finden wir auf Seite 595 eine Definition des Wortes „Sonne”, die hilfreich ist, wenn wir das Thema des ununterbrochenen Lebens betrachten wollen. Die Definition, die Mary Baker Eddy uns da gibt, lautet folgendermaßen: „Sonne.
Zu gewissen Zeiten des Jahres kommt von dem Pult der Leser in vielen christlich-wissenschaftlichen Kirchen eine erfreuliche und wichtige Bekanntmachung. Es ist die Ankündigung, daß nun Bewerbungen um Mitgliedschaft angenommen werden können, und daß alle, die Der Mutterkirche oder einer ihrer Zweige beizutreten wünschen, den betreffenden Beamten diese Wünsche kund tun sollten.
Die Sterblichen haben sich so sehr daran gewöhnt, ihren Gehörsinn auf menschliche Stimmen und auf materiell hervorgerufene Geräusche einzustellen—Geräusche die wirklich nur die Äußerungen des negativen materiellen Gemüts sind—daß es ihnen schwer wird, auf die Stimme des G eistes, des G emüts, die Stimme G ottes, der W ahrheit, zu lauschen und sie wahrzunehmen. Und doch müssen die Menschen auf die Stimme der W ahrheit hören und ihr gehorchen, wenn sie der Knechtschaft der Sünde, der Krankheit und des Todes entrinnen und das Reich G ottes finden wollen.