
Editorials
Als G ott Mose, wie wir im Hebräerbriefe (8:5) lesen, befahl: „Schaue zu, .
Petrus erkannte etwas, das wir alle, ihr sowohl wie ich, erkennen müssen, als er aus dem Kerker erlöst wurde, in dem der Haß, die Ketten und die Kriegsknechte des Herodes ihn gefangen halten wollten. Was er erkannte, war, daß G ott die Menschen „von allem Warten des.
Die Behandlung im Sinne der Christlichen Wissenschaft ist etwas sehr Heiliges, etwas ganz anderes als irgend welche uns bekannte medizinische oder sonstwie menschlich erdachte Heilmethode. Der Christliche Wissenschafter kommt zu denen, die seiner Hilfe bedürfen, mit der Kraft des Gebets; und da die Wirkungen dieses heilenden Gebets sowohl körperlich wie auch geistig sehr weittragend sind, ist es in den meisten Fällen von großer Wichtigkeit, daß die Behandelten wissen, daß sie behandelt werden, und in vollem Maße damit einverstanden sind.
Manche kennen die Geschichte von dem Bären in einem Zoologischen Garten, der nie in seinem Gehege umherlief, obwohl ihm dort ein weiter Raum für freie Betätigung geboten wurde. Besucher beobachteten, wie er statt dessen immer nur ein paar Schritte vorwärts und ein paar Schritte rückwärts machte, vorwärts und rückwärts, Stunde um Stunde, ohne den Bewegungsraum, der ihm gewährt war, auch nur zu beachten.
„ Fürchte dich nicht, liebes Land, sondern sei fröhlich und getrost; denn der Herr kann auch große Dinge tun“ (Joel 2:21). Vom ersten Buch Mose bis zur Offenbarung ist die Bibel voll von tröstlichen Versicherungen des Schutzes G ottes und der freundlichen Mahnungen „Fürchte dich nicht“, „Laß dir nicht grauen“; und doch ist die Menschheit durch alle Jahrhunderte hindurch nie ihre Furcht los geworden.
Wieviel Trost und Inspiration schöpft doch der aufrichtige Nachfolger Christi Jesu aus den Botschaften des großen Apostels der Heiden! Obwohl er selbst ein intellektueller Riese war, dessen Beweise der göttlichen Macht ihn in ganz natürlicher Weise zu einer führenden Stellung unter den ersten Christen erhob, hat Paulus offenbar niemals jene Gabe verloren, die der Dichter die „Fühlung mit dem einfachen Menschen“ nannte — die Herzensgüte, die wie der Samariter verständnisvoll zu dem Hörer hingeht und sich in seine Lage versetzt. Seine Demut läßt niemals nach.
In einem kurzen und bündigen Ausspruch, der, wenn man ihm Beachtung schenken wollte, eine Umwälzung im ganzen menschlichen Denken hervorrufen und die Lösung für alle Probleme der Menschheit an den Tag bringen würde, erklärt Mary Baker Eddy im Lehrbuch der Christian Science „Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift“ (S. 492): „Um richtig folgern zu können, sollten wir nur eine Tatsache vor Augen haben, nämlich das geistige Dasein.
Ein Wort, das bei der täglichen Unterhaltung nicht viel gehört wird, und das doch viel dazu beiträgt, eine wesentlich wichtige Eigenschaft G ottes und Seines Menschen verstehen zu lehren, ist „unwandelbar“. Die Wörterbücher definieren es als gleichbedeutend mit „unveränderlich“.
„ Fröhliche Weihnachten!“ Bald wird in der ganzen christlichen Welt dieser freudige Gruß wieder erklingen, um den Menschen von neuem jene nie veraltende Botschaft der Hoffnung und Zuversicht zu bringen. Wie oft hört man jedoch solche Klagen wie: „Oh, wie ich mich vor den kommenden Feiertagen fürchte! Weihnachten macht mir keine Freude mehr.
[ Auskunft, wie sie im wesentlichen vom Vorsteher der Veröffentlichungsämter William D. Kilpatrick, Boston, Massachusetts, an alle Veröffentlichungsämter gesandt wurde] Es ist vielerorts die Gewohnheit gewesen, die Christian Science Der Name, den Mary Baker Eddy ihrer Entdeckung gab (sprich kri'ß-tjön ßai'-enß).