
Editorials
Derjenige , der weiß, daß er ein Kind G ottes ist, kennt auch das Beweismaterial, das solch einer Erkenntnis unterliegt. Da der geistige Sinne allein solche Erkenntnis besitzt, muß der geistige Sinn in dem und von dem kultiviert oder vielmehr entfaltet werden, der einen bleibenden Beweis von dem erbringen möchte, was er weiß.
Ein Wahrheitsforscher, der in die Lehren der Christlichen Wissenschaft einzudringen sucht, wird gar bald die Frage aufwerfen: „Was ist G ott?“ Und es ist eine Frage, die jeder Anhänger dieser Wissenschaft gern zu beantworten bereit ist. Sie wird oft beantwortet, indem man auf die Definitionen G ottes hinweist, wie sie auf Seite 465 und 587 des Lehrbuches „Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift“ von Mary Baker Eddy zu finden sind.
Eine Lektion, die Christus Jesus mit besonderer Eindringlichkeit lehrte, war die der Ausdauer im Gebet. Er kannte die scheinbare Zähigkeit der sterblichen Annahme und mahnte seine Nachfolger, ihr mit beständiger, standhafter Treue gegen G ott entgegenzutreten.
Welche Schätze können in den Briefen des Paulus an die ersten Christen gefunden werden! Doch diese köstlichen Perlen sind dem flüchtigen Leser des Neuen Testamentes nicht immer leicht erkennbar; ja manche, die jene heiligen Schriften lesen, ohne tiefer über ihre verborgenen Bedeutungen nachzudenken, mögen darüber klagen, daß gar viele dieser Schätze durch den Wortschwall verdunkelt werden. So braucht Paulus zum Beispiel im ersten Kapitel seines zweiten Briefes an Timotheus vier Verse, um einen seiner Sätze zu vollenden, und wenn man nicht fortfährt, die ganze Botschaft zu lesen, so kann man leicht eine Erklärung im dritten Verse übersehen, die eine der wichtigsten Verheißungen der ganzen christlichen Literatur enthält.
Die Christliche Wissenschaft enthüllt die Beziehung, in der G ott und der Mensch zueinander stehn, etwa wie die Beziehung zwischen dem G emüt und seiner Idee. Diese Beziehung bestätigt die Abhängigkeit des Menschen von seinem Schöpfer, denn sie erklärt ihn als Wirkung und nicht Ursache.
Auf Seite 259 ihres Buches „Vermischte Schriften“ (Miscellaneous Writings) schreibt Mary Baker Eddy: „Als der göttliche Gesetzgeber das einzige Gesetz der Schöpfung war, herrschte Freiheit, und war Freiheit das Erbteil des Menschen; aber diese Freiheit war die sittliche Kraft des Guten, nicht des Bösen: sie war die göttliche Wissenschaft, in der G ott allerhaben und da einzige Gesetz des Seins ist. “ Jede Erklärung der W ahrheit ist eine Erklärung des göttlichen Gesetzes.
Der 1. September 1948 bezeichnete den 50-jährigen Meilenstein der Wochenschrift unserer Bewegung.
Die einzig grundlegende Regierung ist die Regierung G ottes; und G ott ist die L iebe! Viele hilfreiche Schlüsse können aus dieser Prämisse gezogen werden. Unter der Oberhoheit einer guten Regierung können wir friedlich in unsern Häusern ruhen und sicher sein vor Unterdrückung.
Johannes, der Lieblingsjünger Jesu, erklärte die größte Wahrheit, die der Menschheit je kundgetan wurde, als er schrieb (1. Joh.
Etwas in den Worten „neu“ und „erneuern“ erweckt im menschlichen Herzen ein Gefühl der Hoffnung, die Erwartung besserer, glücklicherer Zeiten für die Menschheit. Wir freuen uns auf einen neuen Tag oder ein neues Jahr, auf neue Gelegenheiten, von Diensten zu sein, oder eine Erneuerung dessen, das sich schon als gut erwiesen hat.