
Editorials
Mary Baker Eddy hatte keine Zweifel betreffs des göttlichen Ursprungs der Wissenschaft, die sie im christlich-wissenschaftlichen Lehrbuch darlegte. Sie schreibt in ihrem Werk „The First Church of Christ, Scientist, and Miscellany“ (Die Erste Kirche Christi, Wissenschafter, und Verschiedenes, S.
Drohungen gegen den Menschen sind wirkungslos. Sie fallen ungespürt in ihr Nichts zurück, gerade als ob sie gegen G ott gerichtet gewesen wären.
Wer den Ruf der Christlichen Wissenschaft vernommen hat, der weiß, daß es ein Aufruf zur Handlung ist. Denn sie fordert rechtschaffene Lebensführung und ehrliches Handeln.
Klar und genau entwarf Paulus die wahre Idee des Opfers für das menschliche Denken, als er schrieb (Röm. 12:1): „Ich ermahne euch nun, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, daß ihr eure Leiber begebet zum Opfer, das da lebendig, heilig und Gott wohlgefällig sei, welches sei euer vernünftiger Gottesdienst.
Das sogenannte menschliche Leben ist nicht ein Jammertal für denjenigen, der genug von der Wahrheit weiß, um solch einen Gedanken zurückzuweisen. Wenn die Christliche Wissenschaft nichts anderes für die Menschheit geleistet hätte, als den Punkt aufzuklären, daß der Tageslauf Freuden für uns birgt, die wir entdecken sollten, und nicht Mühsal, die wir tragen müssen, so würde sie schon dadurch allein ihre Daseinsberechtigung unter den Menschen bewiesen haben.
Der Psalmist erhob seine Gedanken zu G ott und sagte (51:8): „Siehe, du hast Lust zur Wahrheit, die im Verborgenen liegt; du lässest mich wissen die heimliche Weisheit. “ Mary Baker Eddy gibt eine Erklärung, die gewissermaßen hiermit übereinstimmt, wenn sie in ihrem Buch „Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift“ (S.
Wenn jemand ein Anhänger der Christlichen Wissenschaft wird, so lernt er bald verstehn, daß er in einem Universum des Gedankens lebt, und daß seine Gesundheit, seine Beziehungen zu anderen, seine Umwelt, ja seine ganze Erlösung von den gedanklichen Kräften abhängt, die er beherbergt. Wenn er entdeckt, daß G ott, wie die Christliche Wissenschaft offenbart, das einzige G emüt ist und die Quelle alles wahren Denkens, so bestrebt er sich, jedweden mentalen Einflüssen, die seine Gedanken und Handlungen dem Willen des Vaters entgegen zu beeinflussen drohen, zu widerstehen.
Wer kennt den Ursprung des Menschen, den Ursprung seiner eigenen Existenz, in seiner geistigen Bedeutung? Derjenige, der auf diese Frage antworten kann und richtig antwortet, der ist ausgerüstet mit Herrschaft über das Böse, und zwar mit bestimmter und heiliger Macht, das Bewußtsein des Guten als sein eigen festzustellen, und zu demonstrieren, daß solch ein Bewußtsein von dem Beweis begleitet ist, der von seiner Wirklichkeit Zeugnis ablegt. Er ist in dieser Weise ausgerüstet, weil er sich selbst kennt.
Vergebung kennzeichnet große Männer und Frauen. Joseph, David und andere ragten hoch empor über ihre Mitmenschen, weil sie so willig waren, ihren Feinden zu vergeben.
„Etwas mehr Freundlichkeit, geläuterte Motive, ein paar Wahrheiten, die gütig erklärt werden, ein weicher gewordenes Herz, überwundene Charakterfehler, ein Leben, das einem Ideal gewidmet wird, würde die richtige Tätigkeit in den mentalen Funktionen wiederherstellen und sich in von G ott regierten Bewegungen des Körpers und der Seele ausdrükken. “ So schreibt Mary Baker Eddy auf Seite 354 ihres Buches „Miscellaneous Writings“ (Vermischte Schriften).