
Editorials
Die Entdeckerin und Gründerin der Christlichen Wissenschaft, Mary Baker Eddy, schreibt auf Seite 57 in „Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift”: „Glück ist geistig, aus W ahrheit und L iebe geboren. Es ist selbstlos; daher kann es nicht allein bestehen, sondern verlangt, daß die ganze Menschheit es teile”.
Der Menschheit sind immer zwei Wege, die Oberherrschaft zu gewinnen, offen gestanden: der Weg des Gebets und der Weg des menschlichen Willens. Menschen von Tatkraft und Entschlossenheit entwerfen ein Himmelreich, ein gegenwärtiges oder ein zukünftiges — ein mutmaßlich begehrenswertes Ziel der Errungenschaft — und versuchen es wie ein Herodes, ein Kaiphas, ein Napoleon durch Gewalt zu nehmen, und am Ende mißlingt es ihnen, weil ihre Wünsche materiell sind; oder sie versuchen es wie Jesus durch Gebet und gewinnen, weil ihre Wünsche geistig sind.
Was ist der Ausgangspunkt geistigen Fortschritts? Über die Frage des geistigen Wachstums schreibt Mrs. Eddy auf Seite 91 in „Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift”: „Laßt uns uns von der Annahme frei machen, daß der Mensch von G ott getrennt ist, und laßt uns nur dem göttlichen P rinzip gehorchen, das L eben und L iebe ist.
In ihrer Schilderung der Schritte, die sie unternahm, als sie die Wissenschaft des Christentums gründete, schreibt Mary Baker Eddy: „Ich wußte, daß das P rinzip aller harmonischen G emüts-Tätigkeit G ott ist, und daß in der ersten Zeit des christlichen Heilens durch heiligen, erhebenden Glauben Heilungen bewirkt wurden; aber ich mußte die Wissenschaft dieses Heilens ergründen, und durch göttliche Offenbarung, Vernunft und Demonstration fand ich meinen Weg zu absoluten Schlüssen” (Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift, S. 109).
Eine der beruhigendsten und hilfsreichsten Erklärungen, die Mary Baker Eddy im christlich-wissenschaftlichen Lehrbuch „Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift” macht, finden wir auf Seite 224, wo sie schreibt: „Keine Macht kann der göttlichen L iebe widerstehen”. Es ist leicht ersichtlich, warum dies so ist, wenn verstanden wird, daß die L iebe, G ott, das unendlich Gute, allmächtig ist, wie die Christliche Wissenschaft lehrt.
Die Christliche Wissenschaft flößt großes Gottvertrauen ein, indem sie alle, die sich aufrichtig und unvoreingenommen in ihre Lehren vertiefen, geistig erleuchtet. Sie verkündet ihnen die Wahrheit über G ott und Seine Schöpfung; und wenn sie über Ihn recht unterrichtet sind, wird ihr Vertrauen auf Ihn unerschütterlich, unbeweglich.
Auf Seite 233 in „Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift” schreibt Mary Baker Eddy, die Entdeckerin und Gründerin der Christlichen Wissenschaft: „Die Gegentatsache in bezug auf jede Krankheit ist nötig, um die Krankheit zu heilen”. Die Gegentatsache hinsichtlich aller Krankheit ist, allgemein gesagt, Gesundheit.
„Sanftmut, die das menschliche Verlangen mäßigt, flößt Weisheit ein und verschafft göttliche Kraft”, schreibt Mary Baker Eddy auf Seite 360 in „Miscellaneous Writings”. Aus Dankbarkeit dafür, was G ott für seinen Vater David getan hatte, und demütig beim Gedanken an die großen Aufgaben, die seiner als König von Israel harrten, betete Salomo in der Nacht um Weisheit, die anderen noch mehr als ihm selber zugute kommen sollte.
Christus Jesus machte seine Nachfolger aller Zeiten auf folgendes aufmerksam (Matth. 6, 24): „Niemand kann zwei Herren dienen: entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird dem einen anhangen und den andern verachten.
Wenige hätten mit so gründlicher Kenntnis wie David von den Erfahrungen derer reden können, die entschlossen sind, trotz aller scheinbaren Schwierigkeiten und Versuchungen ihre wahre Verwandtschaft mit G ott zu finden und aufzurichten. Mit höchster geistiger Erhebung und felsenfester Überzeugung zeigte er, wo allein der Ort der Sicherheit und die dazu gehörige Macht zu finden sind.