
Editorials
Ist Weihnachten nur die Feier eines Ereignisses, das sich vor zweitausend Jahren zutrug und das trotz des weitreichenden Einflusses heute vielleicht keine Bedeutung mehr hat? Oder bezeichnet es eine Epoche, in der sich die Prophezeiung der Erlösung erfüllte, von der das Johannesevangelium sagt, sie sei eine Folge der Liebe G ottes für die Welt? Christus Jesus, der selbst im Mittelpunkt dieser Feier steht, verhieß: „.
Manchmal kann ein Gärtner mit wenig Anstrengung eine verhältnismäßig große Fläche von Unkraut befreien, wenn er dazu eine Hacke oder Sichel benutzt. Ein anderes Mal mag er sich hinknien und das Unkraut einzeln ausreißen müssen, um die jungen Pflanzen nicht zu beschädigen.
Wer nach einem sinnvolleren Leben sucht, nach einem Weg, der ihn aus einer Sackgasse oder aus hektischer Verwirrung herausführt, kann versichert sein, daß ihm jetzt ein geistiger Ausweg offensteht. Der Christus kommt zu uns und bringt in das Chaos und die Leere Zielstrebigkeit und Ordnung, die den Zweifel und die Unentschlossenheit des materiellen Denkens ersetzen.
Ist es zu früh, einem Kind im Alter von drei Jahren das Lesen beizubringen? Sollten Eltern etwas dagegen tun, wenn Jungen und Mädchen bereits in der sechsten Klasse sich regelmäßig allein treffen? Haben Mannschaftswettkämpfe einen negativen Einfluß auf Siebenjährige? Je nach den Umständen mögen die Antworten unterschiedlich sein. Die Fragen zeigen jedoch, daß Eltern heutzutage einem ungewöhnlichen Druck ausgesetzt sein können, ihre Kinder an Tätigkeiten teilnehmen zu lassen oder sie Situationen auszusetzen, die ihnen Entscheidungen abverlangen, für die sie noch nicht reif genug sind oder für die Instinkte notwendig sind, die die jungen Leute vielleicht noch nicht entwickelt haben.
Das Wahrnehmungsvermögen ist eine Fähigkeit des G emüts, nicht der Materie. Das ist die absolute, kompromißlose Basis, von der die Christliche Wissenschaft Christian Science (kr’istjən s’aiəns) ausgeht, um Störungen und Beeinträchtigungen des Sehens, Hörens und der übrigen Sinnesorgane zu heilen.
Schon immer haben die Menschen den Himmel abgesucht und auf das Meer hinausgeschaut — doch oft falsch gedeutet, was sie sahen. Die Sonne schien sich um die Erde zu drehen, und die Erde hielten sie für eine Scheibe.
Wer die unberührte Natur liebt, schöpft oftmals neue Kraft, wenn er sich den Rucksack aufschnallt und in die Berge geht. Vielleicht ruht sein Blick auf den schroffen Gipfeln ferner Berge, atmet er den Duft der Tannen und lauscht dem Rauschen eines nahen, kristallklaren Gebirgsbaches.
Heilung — ein Grund zur Freude! Seit frühester biblischer Zeit haben viele Menschen die auf Gebet beruhenden Heilungen als sicheres Zeichen für G ottes Gegenwart und Liebe erkannt. Seine allerhabene Macht, die kraft göttlichen Gesetzes im menschlichen Leben wirkt, hat Berge versetzt — und beseitigt —, wenn sich Krankheit und Schmerz zeigten.
Christus Jesus erteilte uns eine unvergeßliche Lehre über das Beten, als er den Zöllner dem Pharisäer gegenüberstellte. Die Worte des Pharisäers waren voller Selbstlob, ja Arroganz.