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Heilungszeugnis

Apostelgeschichte 3:1–8

Aus der August 1978-Ausgabe des Herold der Christlichen Wissenschaft


Sie waren gute Freunde, diese Männer, die mich täglich vor die Tür des Tempels legten, die da „die schöne“ heißt, Almosen zu erbetteln von denen, die inmitten ihrer Psalmen ein Nicken, eine Münze übrig hatten. Die beiden andern, die an jenem Tage kamen — wie konnten meine guten Freunde wissen, was jene schon mit einem Blick erkannten: daß ich, der ich als lahmes und armsel'ges Kerlchen mich schied aus meiner Mutter Leib, niemals von dort gekommen war? Konnten meine Freunde die Vergangenheit wohl löschen, die doch nur wußten, was ich (und sie) seit eh und je gehört: ein schrecklicher und grimm'ger G ott, ein flücht'ger Mensch? Und doch, wir alle fühlten es — das Nichterschrecken, die sanfte, die gewalt'ge Liebe, die Augen, die jene Wahrheit schauten, die ich schon immer tief in mir erkannt und nur in einem Menschen nie gesehen hatte.

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Die Mission des Herold

Mrs. Eddys göttlich inspirierte Erklärung der Mission des Herolds der Christlichen Wissenschaft, der im Jahre 1903 gegründet wurde, ist zu einem Symbol für die weltumfassenden Tätigkeiten der christlich-wissenschaftlichen Bewegung geworden. Ihre Worte erscheinen als Inschrift an der Vorderseite der Christlich-Wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft. Sie lauten: die allumfassende wirksankeit und verfügbarkeit der wahrheit zu verkünden. Der Herold ist ein greifbarer Ausdruck des Wunsches unserer Führerin, die unschätzbare Kenntnis der Wissenschaft des Lebens an die ganze Menschheit weiterzugeben. Sie erkannte, daß der Tröster „zur Heilung der Völker“ gekommen war.

Alfred F. Schneider, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, September 1977

Nähere Informationen über den Herold und seine Mission.