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Der Pfahl im Fleisch

Aus der März 1912-Ausgabe des Herold der Christlichen Wissenschaft


Wer kennt nicht schon seit seiner Kindheit den Ausdruck: „Ein Pfahl im Fleisch”? Denken wir nicht bei diesen Worten an diesen oder jenen Mitmenschen, der vielleicht schon seit Jahren mit körperlichen Leiden behaftet ist und an denselben immerfort festhält, indem er denkt, sein himmlischer Vater habe sie gesandt oder lasse sie wenigstens seinem weisen Ratschluß gemäß zu? Als Beleg dafür, daß Krankheiten von Gott auferlegt werden, haben wir oft sagen hören: „Es ist mein ‚Pfahl im Fleisch‘. Paulus war ein besserer Christ als ich, und doch mußte er sein Leiden ertragen”.

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Die Mission des Herold

Jeder einzelne Herold enthält die gute Botschaft, dass der Mensch als die Widerspiegelung Gottes vollkommen ist und dass er in seinem wahren Wesen eine geistige Idee ist und nicht eine an einen bestimmten Ort gebundene sterbliche Persönlichkeit. Der Herold offenbart denen, die ihn lesen, ihre Fähigkeiten, ihre unbegrenzten Möglichkeiten sowie ihre Freiheit und ihren Adel als Kinder Gottes.

– Mildred W. Willenbrock, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, Oktober 1963 

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