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„Dem denket nach”

Aus der Februar 1913-Ausgabe des Herold der Christlichen Wissenschaft


In dem Leben des Christen gibt es zwei Arten von Tätigkeiten, die untrennbar sind, nämlich rechtes Denken und rechtes Handeln. Der Apostel Jakobus betont das rechte Handeln ganz besonders in jener bekannten Stelle, die mit folgenden Worten endet: „Also auch der Glaube, wenn er nicht Werke hat, ist er tot an ihm selber”, während der Apostel Paulus in seinem Brief an die Philipper die Notwendigkeit des rechten Denkens hervorhebt, wenn er sagt: „Was wahrhaftig ist, was ehrbar, was gerecht, was keusch, was lieblich, was wohllautet, ist etwa eine Tugend, ist etwa ein Lob, dem denket nach!” Im allgemeinen widmen die Christen der Berichtigung ihrer Handlungen weit mehr Aufmerksamkeit als der Reinigung ihres Denkens; sie begehen den großen Fehler, die Wirkung berichtigen zu wollen und dabei die Ursache unberührt zu lassen.

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Die Mission des Herold

Der Herold ermutigt jeden von uns, das geistig Gute zu entdecken — den geistigen Sinn zu betätigen. Wir sehen damit klarer die geistigen Tatsachen unserer Beziehung zu Gott und entdecken gleichermaßen auch Gelegenheiten, sie der Welt zu verkünden und anzuwenden: mit anderen Worten, die Aufgabe des Herolds zu erfüllen.

Michael Pabst, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, Februar 1997 

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