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Unser Garten

Aus der Juni 1913-Ausgabe des Herold der Christlichen Wissenschaft


Wenn man die Geschichte vom Sündenfall liest, ist man geneigt zu denken, Adam und Eva seien doch recht töricht gewesen, und man macht dann wohl die Bemerkung: „Ich hätte mich schön gehütet, von der Frucht zu essen!” Ist es aber nicht Tatsache, daß wir alle fortwährend von der Frucht der Erkenntnis des Guten und Bösen essen? Man kann das wahre Bewußtsein des Menschen mit einem vollkommenen Garten vergleichen. Als gehorsame Kinder haben wir nun die Pflicht, darauf zu achten, daß kein Unkraut in diesem Garten aufwachse, und daß sich keine Disharmonie an unerwarteten Stellen verborgen halte.

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Die Mission des Herold

Der Herold ermutigt jeden von uns, das geistig Gute zu entdecken — den geistigen Sinn zu betätigen. Wir sehen damit klarer die geistigen Tatsachen unserer Beziehung zu Gott und entdecken gleichermaßen auch Gelegenheiten, sie der Welt zu verkünden und anzuwenden: mit anderen Worten, die Aufgabe des Herolds zu erfüllen.

Michael Pabst, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, Februar 1997 

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