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„Unser Vater”

Aus der Juli 1914-Ausgabe des Herold der Christlichen Wissenschaft


Der Mangel an Bereitwilligkeit, G ott zu vertrauen, sich von materiellen Bedingungen loszusagen und den göttlichen Verheißungen vollen Glauben zu schenken, scheint bei vielen Menschen die Tür zu verschließen, wenn die Christliche Wissenschaft anklopft und Einlaß begehrt. Da nun ein kleines Kind, das von Liebe umgeben ist, sich unwillkürlich an Vater oder Mutter wendet, wenn es irgend etwas bedarf, wenn es von Furcht befallen wird oder in Not ist, sollten dann wir als erklärte Nachfolger dessen, der die Menschen gelehrt hat „unser Vater” zu sagen, uns nicht unserm Vater-Mutter G ott mit demselben Vertrauen nähern? Sind wir nicht Seine Kinder und haben wir nicht die Zusicherung unsres älteren Bruders: „Euer himmlischer Vater weiß, daß ihr des alles bedürft”— nämlich Gesundheit, Glück, Nahrung, Kleidung und Obdach? Wenn wir den Worten des Apostels wirklich glauben: „Er ist treu, der.

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Die Mission des Herold

Der Herold ermutigt jeden von uns, das geistig Gute zu entdecken — den geistigen Sinn zu betätigen. Wir sehen damit klarer die geistigen Tatsachen unserer Beziehung zu Gott und entdecken gleichermaßen auch Gelegenheiten, sie der Welt zu verkünden und anzuwenden: mit anderen Worten, die Aufgabe des Herolds zu erfüllen.

Michael Pabst, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, Februar 1997 

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