Skip to main content Skip to search Skip to header Skip to footer

Große Dankbarkeit veranlaßt mich von den vielen Segnungen zu berichten,...

Aus der Dezember 1920-Ausgabe des Herolds der Christlichen Wissenschaft


Große Dankbarkeit veranlaßt mich von den vielen Segnungen zu berichten, welche uns durch die Christliche Wissenschaft zuteil geworden sind. Wir erfuhren vor ungefähr sieben Jahren, durch eine Dame von hier und durch einen, zur Zeit hier weilenden Herrn aus Amerika, von der Christlichen Wissenschaft, hatten aber damals noch zu wenig Verständnis und zuviel Zweifel an den Heilungen, um den großen Wert dieser Wissenschaft zu erkennen. Meine anerzogene Pflichttreue veranlaßte mich jedoch die Bibel und das Lehrbuch von Mrs. Eddy „Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift“ gewissenhaft zu studieren. Dadurch verloren sich die vielen Zweifel und ich erkannte bald, daß diese Lehre eine feste Grundlage hat. Ich hatte vor allem große Furcht zu überwinden, welche ich durch das feste Wissen, daß Gott allgegenwärtig ist, überwand.

Von den vielen Beweisen der heilenden Wirkung der Wahrheit möchte ich nur einige erwähnen. Unser Knabe wurde von einem, ihm seit Geburt angehafteten, nervösen Magenübel geheilt. Die Heilung vollzog sich unserem wachsenden Verständnis entsprechend, langsam, unsere Dankbarkeit war aber um so größer, als der Knabe alle Nahrung zu sich nehmen konnte und sie auch vertrug. Er befindet sich jetzt in einer Privatschule. Wir hätten ihn nicht von daheim fortgeben können, wenn wir durch die Christliche Wissenschaft nicht das Verständnis gehabt hätten, daß er, wo er sich auch befindet, in Gottes Schutz ist; denn infolge vieler Krankheiten, die er in seinem Kindesalter durchgemacht hatte, war er sehr nervös geworden.

Ich lernte zu dieser Zeit immer mehr von dieser Wissenschaft verstehen, auch wie wir sie auf alle Probleme des täglichen Lebens anwenden können. Dadurch haben wir in geschäftlicher Beziehung viel Segen, denn unser Geschäft ist, trotz der schweren Kriegsjahre, gut gegangen. Bezüglich der Versorgung hatten wir viele Beweise von Gottes unfehlbarer Liebe, denn wir bemühten uns immer wieder auf die unerschöpfliche Quelle der Versorgung zu sehen, sonst hätten wir dem Markensystem nach, da wir nur zwei Personen im Haushalt sind, wohl oftmals Mangel gelitten.

Mein Mann wurde im Februar des Jahres 1916 als Rekrut ausgebildet und freute ich mich, ihm seine Militärzeit, welche in seinem Alter wohl nicht so leicht zu ertragen ist, durch meine geistige Arbeit etwas erleichtern zu können. Er wurde im Herbst des Jahres 1918 mit Hilfe einer Praktikerin von einem schweren Grippeanfall geheilt. Anfangs des Jahres 1919 verbrannte ich mir den linken Fuß, indem ich mir kochendes Wasser darüber schüttete. Der Schreck war groß und ich konnte vor Schmerzen kaum denken. Ich fing dann aber doch an zu arbeiten in der Christlichen Wissenschaft und schlief einige Stunden. Ich war vielleicht nicht wachsam genug, denn durch irgendeinen Furchtgedanken entzündete sich der Fuß und schwoll nach acht Tagen furchtbar an. Ich erhielt nun Beistand von einer Praktikerin, hatte aber in meiner Umgebung viel unter gutgemeinten mir aber sehr schadenden Gedanken zu leiden. Es entstand eine Knochenhautentzündung und ich hatte oft rasende Schmerzen. Der Gedanke drängte sich mir sogar auf, daß der Fuß abgenommen werden müsse; doch schließlich siegte die Wahrheit über den Irrtum. Es wurde dann immer besser, bis der Fuß ganz geheilt war. Ich habe nie wieder etwas gemerkt und kann laufen, als ob nie etwas vorgefallen wäre.

Für alle diese wunderbaren Beweise von Gottes Allmacht, Allgegenwart und Liebe können wir nicht genug danken. Er ist unsere Hilfe in allen Nöten. Wie schön ist es für uns zu wissen, daß wir Seine Kinder und Er, als unser lieber Vater, immerdar bei uns ist. Auch Mrs. Eddy spreche ich hierdurch unseren Dank für die Entdeckung und klare Veranschaulichung dieser Wahrheit aus; für ihren Mut und ihre Ausdauer. Ihr gebührt nächst Gott die Ehre. Ich bestrebe mich täglich ihr nachzufolgen, so daß sich auch das, was noch auszuarbeiten ist, lösen wird, ebensogut wie alle anderen Probleme sich gelöst haben.

Wenn Sie mehr Inhalte wie diese erforschen möchten, können Sie sich für wöchentliche Herold-Nachrichten anmelden. Sie erhalten Artikel, Audioaufnahmen und Ankündigungen direkt per WhatsApp oder E-Mail. 

Anmelden

Mehr aus dieser Ausgabe / Dezember 1920

  

Die Mission des Herolds

„... die allumfassende Wirksamkeit und Verfügbarkeit der Wahrheit zu verkünden ...“

                                                                                                                            Mary Baker Eddy

Nähere Informationen über den Herold und seine Mission.