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„Die richtige Erkenntnis“

Aus der September 1920-Ausgabe des Herold der Christlichen Wissenschaft


Wie oft, aus den Tiefen des Glaubens an die Materie, hat der trostlose menschliche Sinn ausgeschrieen: Oh, ich weiß nicht! oder den noch traurigeren Ruf: Hätte ich es doch gewußt! Wie hätte es sein können, hätte ich‘s nur gewußt! So schrie Hamlet, der unter dem Befehl zu handeln, sich in Untätigkeit abarbeitete, ohne zu wissen wie oder wann zu handeln; und so schreien alle, die glauben, es gebe eine Zeit, wo man nicht weiß, was das Richtige ist, das man tun sollte, die fünf Sinne als Zeugen der W ahrheit annehmend. So, während wir uns demütig verneigen beim Lesen: „So aber jemand unter euch Weisheit mangelt, der bitte Gott, der da gibt einfältig jedermann und rücket’s niemand auf, so wird sie ihm gegeben werden,“ verwerfen wir den Gewinn dieser Weisheit, wenn wir irgendein Gesetz annehmen, durch welches das, was man tun „möchte,“ mißlingt.

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Die Mission des Herold

Der Herold ermutigt jeden von uns, das geistig Gute zu entdecken — den geistigen Sinn zu betätigen. Wir sehen damit klarer die geistigen Tatsachen unserer Beziehung zu Gott und entdecken gleichermaßen auch Gelegenheiten, sie der Welt zu verkünden und anzuwenden: mit anderen Worten, die Aufgabe des Herolds zu erfüllen.

Michael Pabst, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, Februar 1997 

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