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Voll aufrichtiger Dankbarkeit möchte ich Zeugnis ablegen von einer Heilung,...

Aus der Februar 1921-Ausgabe des Herolds der Christlichen Wissenschaft


Voll aufrichtiger Dankbarkeit möchte ich Zeugnis ablegen von einer Heilung, die mir im Jahre 1918 durch die Christian Science zuteil wurde. Ich hatte mir eine Brustfell- und Lungenentzündung zugezogen. Da ich mich schon länger für die Christian Science interessierte und schon viele Segnungen durch dieselbe erfahren hatte, wandte ich mich an eine Vertreterin derselben und bat um Beistand, der mir auch mit großer Geduld und Liebe erteilt wurde. Die Heilung ging nicht schnell vonstatten, denn ich war nicht wachsam gewesen an der Tür des Gedankens und hatte, während der Kriegszeit, Eigenwillen, Furcht und Sorgen Einlaß gewährt. Das Fieber wich sofort nach der ersten Behandlung; aber Husten und große Schwäche wollten nicht weichen. Erst als mir die Stelle über Wind, Seite 597 im Lehrbuch der Christian Science, „Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift“ von Mary Baker Eddy, klar wurde und ich erkannte, daß es im Geist nichts Böses gibt, wurde es besser. Auch die Schwäche ließ nach, denn „die auf den Herrn harren, Kriegen neue Kraft.“ Ebenso verschwanden Furcht und Sorgen in dem klaren Lichte der Erkenntnis, daß Gott unser Versorger ist und wir nicht von Menschen abhängig sind. Heute weiß ich, daß die göttliche Liebe jede menschliche Notdurft stillt. Für diese Erkenntnis bin ich Gott und unserer Führerin sehr dankbar.

Auch dafür danke ich, daß wir das Lehrbuch in deutscher Sprache haben und die wundervollen Aufsätze in dem Herold der Christian Science die mir schon oft geholfen haben. Täglich bemühe ich mich, Gott mehr zu erkennen, und ich weiß, daß ich durch das Studium der Christian Science immer mehr Verständnis erlange und mein Wunsch in Erfüllung geht, auch anderen helfen zu können.

Zu obigem Zeugnis möchte auch ich meinen Dank sagen für die vielen Segnungen, die wir in unserer Familie erleben durften. Meine jetzt einundachtzigjährige Mutter bekam im Sommer 1917 eine Drüsenanschwellung am Halse. Ich bemerkte diese, als sie erbsengroß war, und sofort stellte sich Furcht bei mir ein. Anstatt das Sinnenzeugnis in meinem Bewußtsein zu vernichten, erzählte ich meiner Schwester davon, und wir beobachteten nun das Wachsen der Geschwulst mit Angst. Da baten wir eine Vertreterin der Christian Science um Hilfe. Trotzdem die Anschwellung ganz hart und so groß wie ein Taubenei war, empfand unsere Mutter gar keine Schmerzen, wofür wir besonders dankbar waren. Nach längerer Behandlung entleerte sich das Geschwür von selbst. Gerade zu jener Zeit hörten wir in unserer Bekanntschaft von einem ähnlichen Fall, der nicht durch die Christian Science behandelt wurde, sehr schmerzhaft war, und zu einer Operation und zum Tode führte.

Ich selbst bin unendlich dankbar für die geistige Erhebung die ich durch die Christian Science erfahren habe. Durch eigenes Arbeiten, sowie durch fremde Hilfe habe ich manche Schwierigkeit in meinem Beruf als Lehrerin überwunden und vor allen Dingen Gott als unendliche Liebe und allmächtigen Geist kennen gelernt. Mehrere Male durfte ich anderen helfen, was mich mit großer Freude erfüllte. Ich bin durch die Christian Science ein ganz anderer Mensch geworden, freier, froher, gesünder. Mein ganzes Streben geht dahin, meine Dankbarkeit durch die Tat zu beweisen und den Christus-Geist in meinem täglichen Leben zu betätigen.

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