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„Löset ihn auf und lasset ihn gehen”

Aus der Mai 1925-Ausgabe des Herold der Christlichen Wissenschaft


Löset ihn auf und lasset ihn gehen!” waren die Worte, die Jesus zu den um ihn Versammelten sprach, als Lazarus, gebunden mit Grabtüchern an Füßen und Händen aus dem Grabe hervorkam. Ob Jesus wohl nur von den materiellen Hüllen redete, die Lazarus behinderten? Liegt hier nicht der Schluß nahe, als habe er vielmehr die mentalen Fesseln gemeint, nämlich ihre Annahmen von Krankheit und Tod, mit denen das sterbliche Gemüt den Lazarus beschwerte? „Jesus rief Lazarus wieder ins Leben zurück durch das Verständnis, daß Lazarus niemals gestorben war, nicht durch das Zugeständnis, daß sein Körper gestorben und wieder lebendig geworden war”, schreibt Mrs.

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Die Mission des Herold

Mrs. Eddys göttlich inspirierte Erklärung der Mission des Herolds der Christlichen Wissenschaft, der im Jahre 1903 gegründet wurde, ist zu einem Symbol für die weltumfassenden Tätigkeiten der christlich-wissenschaftlichen Bewegung geworden. Ihre Worte erscheinen als Inschrift an der Vorderseite der Christlich-Wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft. Sie lauten: „Die allumfassende Wirksamkeit und Verfügbarkeit der Wahrheit zu verkünden.“ Der Herold ist ein greifbarer Ausdruck des Wunsches unserer Führerin, die unschätzbare Kenntnis der Wissenschaft des Lebens an die ganze Menschheit weiterzugeben. Sie erkannte, dass der Tröster „zur Heilung der Völker“ gekommen war.

– Alfred F. Schneider, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, September 1977

Nähere Informationen über den Herold und seine Mission.