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„Und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei...

Aus der Juli 1930-Ausgabe des Herolds der Christlichen Wissenschaft


„Und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen”. Frei! Frei! Welch herrliche Offenbarung, frei von allem Übel, das auf der Menschheit lastet!

Tiefgefühlten Dank sage ich Gott, unserem Meister Christus Jesus und unserer verehrten Führerin Mary Baker Eddy für alles, was die Christliche Wissenschaft an mir getan hat. Ebenso möchte ich meiner lieben Frau, den liebevollen Ausübern und den Mitgliedern der Kirche Christi, Wissenschafter, mit denen ich bekannt wurde, und die mir so selbstlos beigestanden sind, den Weg aus der Finsternis zum Licht zu finden, meinen aufrichtigen Dank aussprechen.

Ehe ich von der Christlichen Wissenschaft wußte, stand es mit meiner Gesundheit sehr schlecht. Ich litt an Fallsucht, und später setzten Gehirnentzündung und Kopfnervenschmerzen ein. Ich wandte mich an freundliche Ärzte, die ihr möglichstes taten, meine Leiden zu lindern. Einer von ihnen schickte mich nach Europa, weil er glaubte, Luftveränderung könne eine gute Wirkung haben. Aber auch dies war vergeblich, und im Frühjahr 1914 kehrten wir, meine Frau und ich, nach den Vereinigten Staaten zurück.

In Lakewood im Staate New Jersey lernten wir eine Christliche Wissenschafterin kennen, die mit mir über die Christliche Wissenschaft sprach und mir die ersten Schriften gab, für die ich ihr sehr dankbar war. Ich nahm noch eine Zeitlang Arzneien, bis wir im Herbste desselben Jahres nach Milwaukee zurückkehrten. Dort bat ich einen Ausüber um Hilfe und fing an, mich in die Christliche Wissenschaft zu vertiefen. Seitdem habe ich keine Arzneien mehr eingenommen.

Meine Heilung erfolgte sehr langsam; denn es schlich sich immer wieder Irrtum in mein Denken ein und quälte mich von Zeit zu Zeit. Ich war zehn Jahre lang krank und unfähig, meinem Berufe nachzugehen oder irgend eine leichtere Arbeit zu leisten. Ich hätte eigentlich in eine Anstalt gehört; aber meine Frau behielt mich zu Hause und pflegte mich liebevoll, wofür ich ihr sehr dankbar bin. Es war so schlimm mit mir (dauernde Angst und Furcht verließen mich nie), daß ich weder allein im Zimmer sein noch mich allein im Freien aufhalten konnte. Die meiste Zeit brachte ich liegend zu. Aber durch standhaftes und ausdauerndes Vertrauen auf Gott gewannen der treue Ausüber und ich schließlich doch die Oberhand, und ich wurde durch die Christlich Wissenschaft von den erwähnten Übeln geheilt. Auch von Aberglauben und beständigem Beobachten des Körpers wurde ich geheilt. Für diese wunderbaren Heilungen bin ich Gott unaussprechlich dankbar.

Mein tägliches Gebet ist, ein besserer Christ zu werden und meinen Nächsten zu lieben wie mich selber. Ich bin von ganzem Herzen dankbar für alles Gute, das ich erfahren habe, und für das bessere Verständnis der Wahrheit, die den Menschen frei macht.

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