Vielleicht in nichts anderem bekundete unsere Führerin größere Weisheit als darin, daß sie die Bibel und „Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift” als „unsere einzigen Prediger” (Christlich-wissenschaftliches Vierteljahrsheft, Erklärende Bemerkung, S. ii) einsetzte, und die Lektionspredigten vorsah, die in unseren Kirchen gelesen werden.
In Abschnitt 1 des Artikels III des Kirchenhandbuches wird folgendes verlangt: „Die Leser Der Mutterkirche und aller ihrer Zweigkirchen müssen einen angemessenen Teil ihrer Zeit der Vorbereitung auf das Lesen der Sonntagslektion widmen — einer Lektion, von welcher die Wohlfahrt der Christlichen Wissenschaft in hohem Grade abhängt”. Im allgemeinen wird man finden, daß die Leser in den Kirchen dieser Forderung gewissenhaft nachkommen. Die Kirchenmitglieder, sogar Schüler, die Klassenunterricht gehabt haben, mögen sich jedoch nicht immer so gewissenhaft und gründlich vorbereiten, daß sie dem Lesen dieser Lektionspredigten mit Nutzen zuhören können.
Was man von einer christlich-wissenschaftlichen Versammlung, einem Vortrag oder Gottesdienst mitnimmt, hängt in großem Maße davon ab, was man dorthin mitbringt. Wenn wir also in unsere Gottesdienste „den Zehnten” geistiger Vorbereitung — Demut, Wachsamkeit und Empfänglichkeit —„ganz” in unsere Gottesdienste mitbringen, werden wir von diesen Gottesdiensten einen Reichtum an Frieden, Freude, Erleuchtung, Verständnis und ein größeres Maß von Fähigkeit, die Christliche Wissenschaft in unserem täglichen Leben zu beweisen, mitnehmen.