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[Zeugnisse ursprünglich in deutscher Sprache]

Aus tiefer Dankbarkeit gegen Gott für die demonstrierbare Lehre der Christlichen Wissenschaft,...

Aus der April 1937-Ausgabe des Herolds der Christlichen Wissenschaft


Aus tiefer Dankbarkeit gegen Gott für die demonstrierbare Lehre der Christlichen Wissenschaft, wie sie in „Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift” von Mary Baker Eddy dargelegt ist, möchte ich Zeugnis ablegen.

Im Jahre 1918 erkrankte ich an Gelenkrheumatismus schlimmster Art, so daß ich die Schule zweimal in einem Vierteljahr nicht besuchen konnte. In den folgenden drei Jahren ließen mich meine Eltern von vier Ärzten behandeln; aber es war nur von vorübergehendem Erfolg. Zudem zeigte sich ein Herzfehler und Tuberkulose, wie der letzte Arzt feststellte. In dieser trüben Zeit machte eine Bekannte meine Mutter auf die Christliche Wissenschaft aufmerksam. Sogleich besuchte sie die Gottesdienste und ließ mich von einem Ausüber behandeln.

„Welch eine Liebe hat uns der Vater erzeigt, daß wir Gottes Kinder sollen heißen!” Ich erfuhr diese Liebe; denn schon nach einigen Tagen nahmen die Krankheitsanzeichen zusehends ab. Zwei Monate später konnte ich mit dem freudigen Gefühl der göttlichen Gegenwart die Sonntagsschule besuchen. Was ich dort lernte, kann ich wahrlich nur als den schönsten Beitrag zu unserem physischen und mentalen Schutz einschätzen. Was wir für unmöglich hielten, wurde möglich. Ich wurde ganz kräftig, der Herzfehler verschwand in sein Nichts, und ich verlor alle Furcht vor Witterungseinflüssen. Später konnte ich die Heilung meiner Mutter durch die Christliche Wissenschaft von Gallensteinkolik innerhalb eines Monats bezeugen, nachdem materielle Hilfe versagt hatte. Wir fanden liebevolle christlich-wissenschaftliche Hilfe in dem Beweis, daß „jetzt der Tag des Heils ist”. Seitdem verstehe ich Gott als „unsere Zuversicht und Stärke”, und ich bin glücklich, daß ich von jener Zeit an nur noch christlich-wissenschaftlichen Religionsunterricht hatte.

Nach dem Schulaustritt habe ich bei der sehr anstrengenden Arbeit der folgenden Jahre gefunden, daß die Christliche Wissenschaft unentbehrlich ist. Im Jahre 1931 erkrankte meine Frau an einem Unterleibsleiden, das ärztlich behandelt wurde, da es die Glaubensverschiedenheiten nicht anders zuließen. Doch sahen wir bald ein, daß materielle Hilfe nicht ausreichte. Furchtgedanken kehrten immer wieder, und sie wandte sich an einen zweiten Arzt. Dieser ordnete sofortige Krankenhausbehandlung an, die 5½ Monate dauerte. Nach einer weiteren achtwöchigen Kurzeit riet ein Chirurg zu einer Operation als der einzigen Hilfe. Dazu wollte aber meine Frau unter keinen Umständen einwilligen, da ihr keine Garantie für gutes Gelingen gegeben werden konnte und sie der festen Überzeugung war, daß Gott allein helfen konnte. Darauf gab sie alle medizinische Hilfe auf, und hatte nur christlich-wissenschaftliche Behandlung, und nach 6 Wochen war sie vollständig geheilt, und die Heilung hat sich als dauernd erwiesen.

Das war eine herrliche Demonstration der Macht der immergegenwärtigen Liebe, wie wir sie dank unserem Meister Christus Jesus und unserer Führerin Mrs. Eddy erfassen können. Dankbaren Herzens bleibt uns auch die selbstlose Hingebung und Standhaftigkeit des Ausübers unvergeßlich.

Außerdem durfte ich kurz vorher sehen, wie die Wahrheit und ihre allumfassende Harmonie ans Licht gebracht wurde. Ich erlitt eine Traktorabgasvergiftung, wodurch ich teilweise erblindete. Dank christlich-wissenschaftlicher Hilfe war ich ohne jedes materielle Mittel in drei Wochen vollständig geheilt. Dies überraschte den Arzt, der den Fall wegen der Unfallversicherung überwachte, dem Problem aber machtlos gegenüberstand und mir gute Gelegenheit gab, mich auf die Christliche Wissenschaft zu verlassen, da ich keine materielle Behandlung haben wollte. Wie froh ich war für das beglückende Verständnis des Einsseins des wirklichen Menschen mit Gott! Das Beste dabei ist, daß wir nicht nur körperlich geheilt werden, sondern immer besser dienen und verstehen lernen, daß wir alle das eine unendliche Gemüt widerspiegeln und so die Menschenbrüderschaft aufrichten helfen.

Von ganzem Herzen danke ich für alle hingebungsvolle Liebe der Christlichen Wissenschafter im ganzen Felde, sowie für die geistige Nahrung, die durch die von Mrs. Eddy gegründeten Schriften, und deren Hüterin Die Mutterkirche ist, zu uns kommt.

Dankbaren Herzens bestätige ich meine Heilung durch die Christliche Wissenschaft, nachdem ich jede ärztliche Behandlung aufgegeben hatte. Die Segnungen dieser Lehre, die wir empfangen haben, sind zu zahlreich in unserer Familie, um Zweifel aufkommen zu lassen. Ich habe die Lektionspredigten im Vierteljahrsheft schätzen gelernt und bin durch diese Führung sehr glücklich geworden, so daß ich mich freudig der Dankesbezeugung meines Mannes anschließe.

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