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[Zeugnis ursprünglich in deutscher Sprache]

Dankbaren Herzens möchte ich von der wunderbaren Heilung meines Sohnes...

Aus der April 1937-Ausgabe des Herolds der Christlichen Wissenschaft


Dankbaren Herzens möchte ich von der wunderbaren Heilung meines Sohnes berichten. In dem großen Betriebe, in dem er als Maschinenbauer arbeitet, verunglückte er sehr schwer, als er mit einer schadhaften Starkstromleitung in Berührung kam und aus einer Höhe von 8 Metern auf einen Betonfußboden abstürzte.

Als ich etwa 3 Stunden nach dem Unfall ins Krankenhaus gerufen wurde, fand ich meinen Jungen bewußtlos und durch Schwellungen, verklebte und genähte Wunden, blutunterlaufene Stellen usw. vollständig entstellt vor. Nach menschlichem Ermessen war wenig Hoffnung, ihn zu retten, sonst hätten mich die Ärzte nicht noch an jenem Abend zu ihm gerufen. Bei der ersten Untersuchung stellten sie Gehirnerschütterung, einen Knöchelbruch, eine Schulter- und eine Knieverrenkung fest. Was die Röntgenaufnehmen ergeben würden, sollte ich am nächsten Tage erfahren.

Ich bat sofort einen christlich-wissenschaftlichen Ausüber um Hilfe und Beistand, die liebevoll gewährt wurden. Am nächsten Morgen empfing mich die Oberschwester und sagte, daß mein Junge einige lichte Augenblicke gehabt hätte, und dies sei ein sehr gutes Zeichen. Dann sagte mir der Arzt, daß die Aufnahmen, wahrscheinlich infolge der großen Schmerzen, sehr verschwommen seien, aber mehrere Brüche in Gaumen und Kiefer wären festgestellt, und ich müßte mich großer Geduld befleißigen und damit rechnen, daß es nicht nur Wochen, sondern Monate dauern würde.

Ich durfte meinen Jungen jeden Morgen besuchen. Am dritten Tage erkannte er mich, am vierten waren die Fäden aus den Wunden gezogen, und die Schwellungen waren vergangen, so daß er flüssige Nahrung zu sich nehmen konnte. Sonst wurde er künstlich ernährt. Nun wurden die zweiten Aufnahmen gemacht. Diese ergaben ein verheerendes Bild. Die Professoren und die Ärzte bereiteten mich auf schwere Operationen vor. Sie sagten, sie müßten künstliche Gelenke einsetzen und verschiedenes andere tun. Ich bat sie, nicht zu operieren, bevor der Junge noch einmal gründlich untersucht worden wäre. Ich glaubte bestimmt, daß keine Operation nötig war. Dies wurde mir versprochen. Den Ausüber hielt ich über alle Berichte der Ärzte auf dem Laufenden. Nach 48 Stunden erhielt ich Bescheid, daß keine Operation nötig sei, daß im Gegenteil der Junge auf 5 Wochen nach Hause beurlaubt würde, da sie nichts mehr mit ihm anzufangen wüßten.

Die Ärzte erklärten mir wiederholt, daß ein Wunder geschehen sei. Ich wußte, daß mein Sohn unter Gottes Fürsorge und Liebe war. Als der fünfwöchige Urlaub abgelaufen war, wurde der Junge von den Professoren und den Ärzten wieder sehr gründlich untersucht. Sie konnten kaum glauben, daß alles normal verheilt war, und besonders daß die Kiefergelenke so gut wie vor dem Unfall funktionierten. Unerklärlich schien es ihnen, wie sie immer wieder sagten, daß weder das Herz noch die Augen durch den elektrischen Starkstrom gelitten hatten.

Seine Zähne, die durch den Sturz losgeworden waren, sind wieder festgewachsen. Der Zahnarzt wollte und konnte nicht glauben, daß so viele Brüche vorgekommen waren, und bat deshalb um die Krankenhausakten mit den Röntgenaufnahmen, um sich zu überzeugen, daß mein Junge die Wahrheit gesagt hatte.

Ich bin Gott für diese Heilung unaussprechlich dankbar. Ich bin auch dafür dankbar, daß Er mich zu dem Ausüber führte, der mir so oft liebevoll geholfen hat. Auch den lieben Freunden, die mich auf die Christliche Wissenschaft aufmerksam machten, danke ich von Herzen. Mein besonderer Dank gebührt unserer geliebten Führerin Mrs. Eddy, durch deren Lehren ich gelernt habe, daß die Bibelverheißung, daß Gott „heilet alle deine Gebrechen” für alle Zeiten gilt.

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