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Als die Christliche Wissenschaft vor etwa 15 Jahren in mein Leben kam, war...

Aus der Januar 1939-Ausgabe des Herolds der Christlichen Wissenschaft


Als die Christliche Wissenschaft vor etwa 15 Jahren in mein Leben kam, war ich Ärztin, hatte aber krankheitshalber meine Praxis aufgeben müssen. Ich hatte ein Laboratorium für Krankheitsforschung, und den ganzen Tag hindurch suchte ich nach Krankheiten oder Krankheitsursachen. Die Christliche Wissenschaft hat mein Leben vollständig geändert.

Kurz nach meinem Abgang von der Hochschule hatte ich Stirnhöhlenvergiftung, die chronisch wurde. Ich habe sie viele Jahre lang vernachlässigt, ließ mich aber später von tüchtigen Sonderärzten (für deren Freundlichkeit ich immer noch dankbar bin) operieren und lange behandeln; doch trotz vorübergehender Besserung kehrte das Leiden immer wieder und wurde sehr lästig.

Ich ließ mich dann von drei christlich-wissenschaftlichen Ausübern behandeln, konnte aber meine Heilung nicht erkennen, und ich möchte jedermann in einem ähnlichen Fall dringend raten, nicht nachzulassen, da die Christliche Wissenschaft bei richtiger Anwendung immer heilt.

Zuletzt kam ich sehr schwermütig nach China. Zu meinem bisherigen Leiden war noch Gliederweh hinzugekommen. Fast sofort lernte ich eine Ausüberin kennen, die meine Not sah und meinen Fall liebevoll vor Gott brachte. Sie war gerade im Begriff, in ihre Heimat zurückzukehren; aber sie versprach mir, mich unterwegs zu behandeln. Bald darauf war ich eines Tages höchst erstaunt zu finden, daß die Krankheitsanzeichen verschwunden waren. Es war eine vollständige Heilung; denn seit jenem Tage habe ich nie ein Zeichen des Leidens bemerkt.

Sobald ich meinen Beruf als Ärztin aufgegeben hatte, fand ich andere Arbeit. Da ich mich in der neuen Arbeit sofort sehr eifrig betätigte, litt ich an äußerster Ermüdung. In einem in einer Mittwochabendversammlung in unserer Kirche abgelegtes Zeugnis erwies sich mir folgende Erklärung aus Wissenschaft und Gesundheit von Mrs. Eddy (S. 385) als Hilfe: „Was auch immer deine Pflicht ist, kannst du tun ohne dir zu schaden”. Einer Bekannten, die kam, mir zu helfen, erzählte ich von meiner Müdigkeit und führte die erwähnte Erklärung an, worauf sie sagte: „Ja, das ist die Wahrheit, und Sie und ich wollen es wissen, und Sie werden geheilt werden”. Am nächsten Tage flog ich einfach, wo ich mich vorher nur dahingeschleppt hatte. Ich dachte gar nicht mehr an Müdigkeit, und seitdem, seit nahezu 15 Jahren, bin ich frei. Das Wunderbare an einer christlich-wissenschaftlichen Heilung ist, daß sie von Dauer ist.

Etwa ein Jahr nach meiner ersten Heilung räumte ich die Möglichkeit einer Vergiftung durch eine Speise infolge von Unachtsamkeit in der Küche ein. Bei näherer Untersuchung sah ich, daß die Speise ganz in Ordnung war, und sie wurde auf den Tisch gebracht. Während die anderen Tischgenossen unbehelligt blieben, erkrankte ich infolge meines irrigen Denkens schwer an Ruhr, Die Ausüberin, die für meine erste Heilung gearbeitet hatte, half mir wieder. Drei Wochen lang blieb keine Nahrung bei mir, und ich nahm um 20 Pfund ab. Dann stand ich eines Tages auf und aß mit meinen Angehörigen zu Mittag, was aufgetragen war. Nach dieser Mahlzeit hatte ich keine Schwierigkeit; der ganze Nebel war vertrieben.

Lange Zeit hatte ich körperlich nichts zu klagen. Ich wollte Klassenunterricht nehmen, sah aber keine Möglichkeit, es zu tun; aber „Verlangen ist Gebet” (Wissenschaft und Gesundheit, S. 1), und auf ganz unerwartete Weise bot sich mir Gelegenheit, nach Amerika zu gehen. Ich hatte keine Zeit, Abmachungen wegen des Klassenunterrichts zu treffen; aber ich war sicher, daß sich alles regeln würde. Es war wunderbar, daß ich nur „festzustehen” brauchte (2. Mose 14, 13). Am dritten Tage nach meiner Ankunft war mein Platz sichtbar, und für alles Nötige war gesorgt. Ich kann den Frieden und die Vollkommenheit jener ganzen Erfahrung nicht beschreiben, sie schien nichts Irdisches an sich zu haben. Für die Freundlichkeit, mich in so kurzer Zeit anzunehmen, und für den erteilten wissenschaftlichen Unterricht bin ich immer mehr dankbar.

Vor über einem Jahre stürzte ich, wobei mein Fuß unter mich geriet, so daß mein ganzes Gewicht darauf kam. Es wurde keine Röntgenaufnahme gemacht und keine menschliche Ansicht befragt; aber die Schmerzen und die Anschwellung waren sehr beunruhigend. Ich versuchte eine Zeitlang deren Nichtsheit zu sehen; aber es gelang mir nicht, da ich versucht hatte, auf dem Fuß zu stehen, anstatt „auf das Gemüt als die Ursache jeder Wirkung hinzusehen” (Wissenschaft und Gesundheit, S. 268). Unsere Führerin hat jedoch für solche Fälle gesorgt, und ich telefonierte um Hilfe, die so liebevoll und wissenschaftlich erteilt wurde, daß ich in drei Stunden von Schmerzen und Furcht frei war. Die Arbeit wurde fortgesetzt, und es verschwand alles, so daß ich zwei Tage nach dem Unfall Zeugnis über eine vollständige Heilung ablegen konnte. Nicht die geringste Spur von Steifheit oder schmerzhafter Nachwirkung blieb zurück. Ich konnte meinen Kraftwagen lenken und die Treppe hinaufeilen. Sehr dankbar bin ich für die damals von Freunden erfahrene liebevolle Hilfe. Es war eine Heilung, wie sie in der Apostelgeschichte berichtet ist. Ich „wandelte und sprang und lobte Gott”.

Ich bin dankbar für die Vorträge und die Literatur, die eine beständige Quelle der Erleuchtung und der Hilfe sind, ferner daß ich Mitglied dieser großen Bewegung bin, die der ganzen Welt Erlösung bringt.

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