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[Zeugnis ursprünglich in deutscher Sprache]

Für die vielen Segnungen, die ich durch die Christliche Wissenschaft erfahren...

Aus der Januar 1939-Ausgabe des Herolds der Christlichen Wissenschaft


Für die vielen Segnungen, die ich durch die Christliche Wissenschaft erfahren habe, deren großen Wert ich täglich klarer erkennen lerne, fühle ich mich verpflichtet, hier meinen innigsten Dank auszusprechen.

Im Frühjahr 1928 wurde ich von Bekannten auf die Christliche Wissenschaft aufmerksam gemacht, nachdem ich über fünf Vierteljahre wegen eines ernsten Knie-, Lungen-, Drüsen- und Nervenleidens und anderer Beschwerden teils im Krankenhaus, teils zu Hause meist in einem Liegestuhl zugebracht hatte. Ich befand mich in einem unbeschreiblichen Gemütszustande; denn es lagen noch andere schwierige Probleme vor, aus denen ich keinen Ausweg sah, noch wußte ich, wozu ich eigentlich lebte. Da in der größten Not bekamen wir einen Herold der Christlichen Wissenschaft zugesandt. Nach dem Lesen der Heilungszeugnisse faßte ich neuen Mut und neue Hoffnung und machte mich mühsam auf den Weg zu einer Ausüberin, Diese half mir liebevoll, Gott, den Menschen und das wahre Sein zu verstehen. Nun setzte ich mein ganzes Vertrauen auf Gott. Ich warf alle Arzneien und homöopathischen Mittel in den Ofen, vertiefte mich in das christlich-wissenschaftliche Lehrbuch „Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift” von Mary Baker Eddy, besuchte die Gottesdienste und befaßte mich mit den Lektionspredigten im christlich-wissenschaftlichen Vierteljahrsheft.

Hierauf änderte sich mein Gemütszustand in dem Maße, wie ich glauben und verstehen lernte, daß Gott die Liebe, eine immer gegenwärtige Hilfe, ein immer gegenwärtiger Schutz ist, und daß der Mensch nicht materiell ist, sondern im göttlichen Gemüt lebt. In demselben Verhältnis besserte sich auch mein körperliches Befinden, so daß ich mich nach einem Vierteljahr wieder zu Hause betätigen konnte. Ein Beweis meiner schließlich vollständigen Heilung war eine im Juni 1929 mit einer Verwandten unternommene vierwöchige Alpenwanderung, bei der wir sogar mehrtägige Hochtouren am Seil eines Führers bis zu 3770 m Höhe unternahmen. Ich bewältigte sie mit Leichtigkeit, in Freude und Dankbarkeit für meine wiederhergestellte Gesundheit.

Dann begann für mich eine Zeit ernsten Suchens und Strebens. Es war oft ein Ringen, den Gemütszustand zu erlangen, in dem der Mensch lebt, um ein Zeuge der Wahrheit und der Liebe zu sein, und als Gottes Kind in der allumfassenden Liebe unseres Vater-Mutter-Gottes weilt. Ich mußte die Wahrheit in Mrs. Eddys Worten kennen lernen: „Suchen genügt nicht. Ringen befähigt uns einzudringen” (Wissenschaft und Gesundheit, S. 10).

Wieviel geduldige Liebe ich doch von Christlichen Wissenschaftern in Zeiten erfahren durfte, die mir besonders schwer erschienen, bis ich mir des göttlichen Prinzips und seiner unfehlbaren Führung fester bewußt war! Trotz des Widerstandes des sterblichen Gemüts wurde ein Problem nach dem andern gelöst, wie wenn es nie gewesen wäre.

Ich habe für viele Beweise teils langsamer, teils schneller Heilungen zu danken, die mir, meinen Angehörigen und Leuten in meiner Umgebung zuteil wurden. Es fanden z.B. Heilungen von Entzündungen, schweren Insektenstichen, einer beunruhigenden Nierenentzündung innerhalb zweier Tage, einer heftigen Fußverstauchung mit Bluterguß in vier Tagen statt. Eine Gehirnerschütterung mit stark blutender Kopfwunde wurde in einigen Minuten so vollständig geheilt, daß die Arbeit des Treppenscheuerns gleich danach wieder ausgenommen wurde, wobei sich die Kopfwunde schloß. Hier wurde die Allgegenwart Gottes, Seiner großen Liebe, allen Beteiligten wunderbar klar. Wir erkannten unser unauflösliches Einssein mit Ihm und sahen den Menschen als die Widerspiegelung der göttlichen Vollkommenheit.

Ich finde die schönen christlich-wissenschaftlichen Gottesdienste und die aufklärenden und anregenden Vorträge reich an Heilung. Auch die herrlichen Lieder in unserem Liederbuch bringen Trost und Heilung. Ich bin dankbar für die Gelegenheit zu ungestörtem Lesen in den Lesezimmern; dankbar, daß ich Mitglied Der Mutterkirche bin; für Fortschritt durch Klassenunterricht und für Teilnahme an der Arbeit als Mitglied einer Zweigkirche. In allen diesen Jahren lernte ich dankbar erkennen, daß nichts so segensreich ist als für Gott zu arbeiten und zu geben. „Er weiß alle Dinge und belohnt nach Beweggründen, nicht nach Worten” (Wissenschaft und Gesundheit, S. 15). Können wir Ihm je dankbar genug sein?

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