Aus herzlicher Freude und Dankbarkeit möchte ich für die Heilkraft der Christlichen Wissenschaft zeugen.
Vor über drei Jahren war ich leiblich in sehr großer Not. Ich hatte ein Geschwür in der rechten Lunge, und ein hervorragendes Mitglied der ärztlichen Akademie in Paris hatte meinen Fall für hoffnungslos erklärt und gesagt, daß eine sofortige Operation, wozu er unter den Umständen raten könne, die einzige Hoffnung auf Rettung zu bieten scheine. Da wurde ich durch eine mir damals unbekannte Frau, die jetzt eine Freundin von mir ist, zur Christlichen Wissenschaft geführt.
Auf ihre Einladung ging ich trotz der Schwierigkeit, die ich beim Gehen hatte — alle meine Gelenke waren infolge des sich jeden Tag weiter verbreitenden Gifts geschwollen — in die Mittwochzeugnisversammlung. Als ich im Saal las: „Gott ist Liebe”, verstand ich zum erstenmal, daß Er mein menschliches Bedürfnis stillen und mich heilen würde. Diese tiefe Wahrheit prägte sich mir ein und verließ mich nicht. Ich gab meine alten religiösen Begriffe auf und ergab mich mental in die Hand unseres Vater-Mutter-Gottes.