Skip to main content Skip to search Skip to header Skip to footer

In tiefer Demut und aus tiefer Dankbarkeit preise ich die Christliche Wissenschaft,...

Aus der Juli 1940-Ausgabe des Herolds der Christlichen Wissenschaft


In tiefer Demut und aus tiefer Dankbarkeit preise ich die Christliche Wissenschaft, jene Offenbarung eines wunderbaren Erbes, das Mary Baker Eddy, die Entdeckerin und Gründerin dieser Wissenschaft, der Menschheit gegeben hat. Die Christliche Wissenschaft hat viele Segnungen in mein Leben und in unser Familienleben gebracht. Unsere beiden Kinder haben nie ärztliche Behandlung oder einen anderen Religionsunterricht gehabt.

Vor einigen Jahren war ich Zeuge der Heilung eines kleinen Kindes in einer Familie, bei der ich damals wohnte. Eine christlich-wissenschaftliche Ausüberin arbeitete für das Kind, das im Sterben lag. Sechs oder acht Wochen lang hatten die Ärzte die Krankheit weder feststellen noch heilen können. Die Ausüberin wurde um 4 Uhr nachmittags gerufen, und um 7 Uhr an jenem Abend war das Kind auf und spielte mit seinen Spielsachen. Diese Erfahrung rüttelte mich zu ernstem Nachdenken auf. Ich beschloß, die Ausüberin zu besuchen, um mehr über die Christliche Wissenschaft zu erfahren.

Ich bedurfte damals keiner erkennbaren leiblichen Hilfe. Bis zu jener Zeit hatte ich mich nie viel um Religion gekümmert. Ich war jahrelang in keiner Kirche gewesen, obgleich ich der Ansicht war, daß die Menschen vernünftige und rechte Verhaltungsmaßregeln befolgen sollten. Das Verständnis der Wahrheit, das ich durch weitere Unterredungen mit der Ausüberin gewonnen hatte, änderte jedoch meine ganze Lebensanschauung. Ich wurde von allem Verlangen nach geistigen Getränken, nach Tabak, vom Fluchen und vom Verlaß auf materielle Arznei oder andere materielle Mittel schnell geheilt.

Später kamen Prüfungszeiten mit leiblichen Schwierigkeiten, die durch die Wahrheit, wie sie in der Christlichen Wissenschaft gelehrt wird, zum Teil durch die Hilfe eines Ausübers, aber gewöhnlich durch meine eigene geistige Arbeit und Entfaltung schnell geheilt wurden. Eine dieser Erfahrungen war das Überwinden eines Anfalls von Grippe. Nach sterblicher Annahme lag ich im Sterben; aber ich wurde vollständig geheilt, stand am nächsten Morgen auf und ging ins Geschäft, zwar etwas schwach, aber sonst gesund. Zu anderen Zeiten wurde eine schwere Quecksilbervergiftung und eine andere Vergiftung je in einigen Stunden vollständig überwunden. Vorübergehende Blindheit wurde durch meine Erkenntnis der geistigen Tatsache, die in der Bestimmung des Begriffs „Augen” auf Seite 586 in Wissenschaft und Gesundheit von Mary Baker Eddy gegeben ist, in vier Tagen überwunden. In jener ersten Zeit wurden viele geringere leibliche und seelische Anfechtungen schnell überwunden und mehrere auffallende Beweise der Wirksamkeit der Christlichen Wissenschaft in Geschäftsschwierigkeiten erbracht.

Einige Jahre später hatte ich ernste Geldschwierigkeiten. Ich war fast mittellos und arbeitsunfähig und befand mich in einem schwierigen Seelenzustande, der zu einem Nervenzusammenbruch zu führen schien. Während dieser Erfahrung schien ich meine übliche Gewandtheit und Redseligkeit, sowie jede Erinnerung an mein früheres Leben zu verlieren. Aber durch beständiges Forschen im christlich-wissenschaftlichen Lehrbuch und in den anderen Schriften von Mrs. Eddy und durch Lesen der Zeitschriften erlangte ich nach etwa drei Jahren wieder Herrschaft, Gesundheit und Harmonie, und ich habe meine wiederhergestellte Gewandtheit und Fähigkeit durch sehr nützliche Tätigkeit seit jener Zeit bewiesen.

Ich habe die Zwecklosigkeit des Verlangens nach weltlichem Gewinn und des Versuchs, durch die Christliche Wissenschaft materielle Substanz zu beweisen, gesehen und habe statt dessen verstehen gelernt, daß alles, was wirklich wesenhaft ist, den Geist, Gott, widerspiegelt. Heute kann ich, auf dem Felsen Christus stehend, aus tiefster Dankbarkeit für die Besserungsrute der Erfahrung ehrlich behaupten, daß ich mein besseres Verständnis der Christlichen Wissenschaft und das geistige Wachstum, das es zur Folge hatte, nicht austauschen möchte gegen allen irdischen Reichtum, gegen Stellung und Bequemlichkeit. Ich habe im wahren, täglichen praktischen Leben der Christlichen Wissenschaft in der Tat jenen Frieden gefunden, „welcher höher ist als alle Vernunft”. Inzwischen hat uns Gott in zunehmendem Maße mit allem versorgt, was wir täglich brauchen.

Beständiges Anwenden und Ergründen der Lehren der Christlichen Wissenschaft hat viel Erfahrung und viele Gelegenheiten, für die Bewegung zu arbeiten, gebracht. Ich bin überaus dankbar, daß ich Klassenunterricht haben konnte, auch für Mitgliedschaft in Der Mutterkirche und in einer Zweigkirche. Ich bin unserer verehrten Führerin für ihr aufopferndes Leben demütig und aufrichtig dankbar; ich bin dankbar für die Christliche Wissenschaft und für alles, was sie für die Menschheit tut, sowie für unsere Zeitschriften, die ein Geschenk für alle Menschen sind.—

Wenn Sie mehr Inhalte wie diese erforschen möchten, können Sie sich für wöchentliche Herold-Nachrichten anmelden. Sie erhalten Artikel, Audioaufnahmen und Ankündigungen direkt per WhatsApp oder E-Mail. 

Anmelden

Mehr aus dieser Ausgabe / Juli 1940

  

Die Mission des Herolds

„... die allumfassende Wirksamkeit und Verfügbarkeit der Wahrheit zu verkünden ...“

                                                                                                                            Mary Baker Eddy

Nähere Informationen über den Herold und seine Mission.