Als ich einmal mit einem Bekannten durch die belebten Straßen einer großen Stadt ging, bemerkte er: „Diese Stadt wirkt ungemein lebendig.“ Beim Nachhausekommen begann ich, über das Wort „lebendig“ und seine Bedeutung im Lichte der Christlichen Wissenschaft nachzudenken.
Die Wissenschaft des Christentums erklärt das Dasein vom Standpunkt Gottes aus, vom Standpunkt des göttlichen Prinzips, das der Schöpfer des Weltalls ist. Daher wird das, Schöpfer des Weltalls ist. Daher wird das, was tatsächlich — was geistig — und wirklich ist, durch ein Verständnis vom Prinzip wahrgenommen, und nicht durch das Zeugnis der menschlichen Sinne.
Mary Baker Eddy gibt diesbezüglich in „Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift“ folgende eindeutige Erklärung (S. 124): „Das Universum — wie der Mensch — muß durch die Wissenschaft von seinem göttlichen Prinzip, Gott, aus gedeutet werden, und dann kann man es verstehen; aber wenn das Universum — wie der Mensch — von der Basis des physischen Sinnes aus erklärt und so dargestellt wird, als es dem Wachstum, der Reife und dem Verfall unterworfen sei, dann ist es und muß es ein Rätsel bleiben.“