Obwohl ich in meiner Jugend das Vorrecht hatte, die christlich-wissenschaftliche Sonntagsschule zu besuchen, erkannte ich erst viele Jahre später, welch großer Segen mir daraus erwachsen würde. Während des Zweiten Weltkrieges glaubte ich, in der Materie etwas zu versäumen. Ich hörte auf die Einflüsterungen des Bösen und ergab mich dem Genuß des Rauchens. Ja ich wurde buchstäblich ein Sklave des Tabaks und anderer schlechter Gewohnheiten.
Und wie es immer ist, wenn wir Freuden in der Materie suchen, finden wir bald ihre Leiden. So war es auch bei mir. Krankheiten wie dauernde Magenbeschwerden, Sodbrennen und Hämorrhoiden zwangen mich oft, das Bett zu hüten. Unter all diesen Beschwerden litt ich mehrere Jahre lang. Dazu kam, daß ich als/ Soldat eine Gehirnverletzung erlitten hatte, mit vielen sehr schmerzhaften und störenden Begleiterscheinungen.
Keinen materiellen Ausweg sehend und in völliger Verzweiflung fing ich nun an, in positiver Weise nachzudenken, was ich seit langer Zeit nicht mehr getan hatte — denn sonst wären die Zustände, die mir so wirklich und quälend erschienen, nicht entstanden. Einige der grundlegenden Wahrheiten, die ich in der Sonntagsschule gelernt hatte, kamen mir zum Bewußtsein. Ich nahm das christlich-wissenschaftliche Lehrbuch „Wissenschaft und Gesundheit“ von Mary Baker Eddy zur Hand und sagte zu mir selbst: „Jetzt werde ich anfangen, diese Wissenschaft zu studieren. Ich bin bereit, jedes Gebot und jede Regel als für mich geschrieben zu betrachten und zu befolgen. Dann, und nur dann kann mein Denken völlig befreit werden und damit eine endgültige Heilung eintreten.“