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Ungefähr um das Jahr 1910 wurde meiner...

Aus der August 1961-Ausgabe des Herolds der Christlichen Wissenschaft


Ungefähr um das Jahr 1910 wurde meiner Mutter die Christliche Wissenschaft als ein Mittel empfohlen, das mich von einem großen inneren Gewächs an der Seite des Halses heilen könnte. Die Bemühungen von drei Ärzten in unserer Stadt hatten nicht vermocht, mich von dem Leiden zu befreien. Sie sowie auch ein Facharzt hatten eine sofortige Operation angeordnet.

Gerade zu diesem Zeitpunkt wurde uns die Christliche Wissenschaft angeboten, und es wurde eine Verabredung mit einer Ausüberin, deren Namen wir im Telefonbuch fanden, getroffen. Die Ausüberin nahm den Fall an und zeigte und in liebevoller Weise, wie wir die wöchentliche Lektionspredigt aus dem Vierteljahrsheft der Christlichen Wissenschaft studieren könnten. Innerhalb von ungefähr zehn Tagen war die Heilung vollständig, und der Zustand hat sich nie wieder gezeigt.

Einige Jahre später, als mein Bruder und ich die Oberschule besuchten, erkrankte er an Kinderlähmung. Ein Verwandter, der gerade bei uns zu Besuch war, und der Medizin studiert hatte, wollte gern behilflich sein, machte es aber meiner Mutter sehr schwer, die entschlossen war, sich völlig auf die Wissenschaft zu verlassen. Doch meine Mutter blieb bei ihrem Entschluß, ohne auch nur einen Augenblick zu schwanken, und so wurde keinerzeit medizinische Hilfe in Anspruch genommen. Eines Nachmittags besuchte uns der Arzt des Ortes, um sich zu vergewissern, daß die staatlichen Vorschriften hinsichtlich der Ansteckungsgefahr eingehalten wurden. Als er meinen Bruder völlig hilflos daliegen sah, sagte er, daß der Junge unmöglich die nächste Nacht überleben könne.

Meine Mutter rief eine Ausüberin in einer nahegelegenen Stadt an, und als Folge ihrer Arbeit erlangte mein Bruder seine Gesundheit und normale körperliche Tätigkeit wieder zurück, was aus der Tatsache ersichtlich ist, daß er nach zwei Wochen wieder zur Schule ging. Später besuchte er eine größere Oberschule in einer nahegelegenen Stadt, wo er vier Schuljahre innerhalb von drei Jahren absolvierte, ein ausgezeichneter Sportler wurde und von der Schule Auszeichnungen im Fußball, Korbball und im Wettlauf erhielt. Dies war für uns nur einer von vielen Beweisen, daß die Christliche Wissenschaft nicht nur körperliche Leiden heilt, sondern auch unsere Fähigkeiten erweitert.

Unserer zwei Töchter, die jetzt Mitte zwanzig sind, haben nie eine ansteckende Krankheit gehabt, obwohl sie während ihrer Schulzeit einer Reihe von Epidemien ausgesetzt waren. Und sie sind auch nie geimpft worden, denn die Christliche Wissenschaft hat sie gegen diese Einflüsse völlig immun gemacht. Schwierige Schulprobleme sind durch das Studium und die Anwendung dieser Wissenschaft gelöst worden.

Im Alter von 48 Jahren entschloß ich mich, wieder ganz ins Geschäftsleben zurückzugehen. Da ich zu der Zeit das Amt der Sonntagsschulvorsteherin innehatte, studierte ich mehr als gewöhnlich die Synonyme für Gott, insbesondere Gott als Prinzip — das nicht abweichende, unwandelbare, ordentliche, vollkommene Prinzip, das keinen Verlust, keine Unvollkommenheit irgendwelcher Art zuläßt. Zu jener Zeit unterzog ich mich einer Prüfung für den Staatsdienst, und diese schloß das Aufnehmen eines Diktates über ein pädagogisches Thema ein, und zwar wurden 120 Silben pro Minute gefordert. Zwanzig Jahre waren vergangen, seit ich zuletzt Diktat aufgenommen hatte, und das war über Rechts-, Treuhands- und Hypothekenfragen. Es blieb mir keine Zeit zur Wiederholung oder Übung. Trotzdem wurde das Diktat aufgenommen und in Langschrift übertragen, und ich erhielt eine gute Note in jener gesamten Prüfung sowie auch in zwei weiteren.

Mir wurde sofort eine Position angeboten, und vier Beförderungen innerhalb von 14 Monaten brachten jedesmal ein gänzlich anderes Tätigkeitsgebiet und Personalwechsel mit sich. Die vierte Stellung, die mir übertragen wurde, war eine, die bei anderen allgemein unbeliebt war und deshalb gemieden wurde. Als ich sie verließ, sagte mir meine unmittelbare Vorgesetzte, daß sie nie zuvor in den 15 Jahren ihrer Tätigkeit soviel Sorgfalt und Genauigkeit gesehen habe.

Für diese und für viele andere Erfahrungen in der Christlichen Wissenschaft bin ich sehr dankbar. Doch am dankbarsten bin ich für die Erklärung von Gott und von des Menschen Beziehung zu Gott, die Mrs. Eddy uns in „Wissenschaft und Gesundheit“ gibt. —

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