Paulus sagte nicht, Geld sei die Wurzel allen Übels; er sagte (1. Tim. 6:10 — n. der engl. Bibel): „Die Liebe zum Geld ist die Wurzel allen Übels.“ Ein sorgfältiges Studium dieses Textes zeigt, daß das Wort Geld, wie es hier gebraucht wird, auf materiellen Besitz hinweist, auf flüchtigen Reichtum oder falschen Gewinn. Wenn dieses Bibelwort wahr ist, dann ist die Umkehrung dieser Erklärung ebenfalls wahr, nämlich: Die Liebe zur wirklichen Substanz oder zum Geist ist die Wurzel alles Guten.
Es ist schwer, wenn nicht unmöglich, in der heutigen Zeit ein glückliches, gesundes, harmonisches und normales Leben zu führen, ohne Geld oder seinen Gegenwert zu besitzen. Wer gänzlich ohne Geld oder menschliche Versorgung ist, hätte wenig Gelegenheit, sich selbst, geschweige denn der Menschheit zu helfen oder es für sie erstrebenswert zu machen, seinem Weg des Lebens zu folgen.
„Bis die Christlichen Wissenschafter ihre ganze Zeit geistigen Dingen widmen und leben, ohne zu essen, und ihr Geld dem Maul eines Fisches entnehmen, müssen sie es verdienen, um der Menschheit damit zu helfen“, sagt Mrs. Eddy in ihrem Buch „The First Church of Christ, Scientist, and Miscellany“ (S. 216).