Sich des einen unendlichen Gemüts, Gottes, des Guten, dauernd bewußt zu sein, ist das Streben der Christlichen Wissenschafter. Obwohl es unser Ziel ist, ewiges Leben und Unsterblichkeit zu erreichen, müssen wir lernen, zu allen Dingen hier auf Erden die richtige Einstellung zu haben.
Im Gedanken an eine materielle Erde und einen materiellen Himmel sang der Psalmist: „Sie werden alle veralten wie ein Gewand; sie werden verwandelt wie ein Kleid, wenn du sie verwandeln wirst“ (Ps. 102:27). Wollen wir teilhaben an diesem großen Erlösungswerk — der Verwandlung der Erde, des Himmels und des Menschen —, so müssen wir jedem Ruf zum geistigen Wachstum folgen. Wenn wir bessere Christen werden und unsere Geistigkeit zunimmt, öffnet sich uns die Tür zum Himmelreich, zur Harmonie.
Kunst, Wissenschaft und Technik mögen wohl unser Denken erweitern, aber sie sind nicht die geistige Wirklichkeit und die wissenschaftlichen Tatsachen des Seins. Die geistige Wirklichkeit ist die göttliche Idee, die im Gegensatz zu den Gedanken der Sterblichen kein Element des Bösen, der Disharmonie und des Verfalls in sich trägt. Diese göttliche Idee ist die Wahrheit, die allem Guten hier auf Erden zugrunde liegt.
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