Christus bietet den Kelch dar, und wir nehmen ihn
bereitwillig; denn wir wissen,
der Wein würde durch unsere Finger rinnen,
hätten wir nicht den Kelch, der ihn aufnimmt
ein Kelch, der geformt, vertieft und geschliffen wird
von den täglichen Anforderungen und Siegen des Lebens.
Die Liebe wird uns den Kelch nicht vorenthalten,
der mit dem Wappen des Kreuzes geschmückt ist,
denn es ist dieser Kelch —
von Selbsthingabe geprägt, von Liebe,
die Furcht verdrängt, von Mut in Drangsal —
unseren süßen Wein enthält,
unsere süße Inspiration.

Der Kelch und der Wein
Aus der Oktober 1992-Ausgabe des Herolds der Christlichen Wissenschaft