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Ich Erfuhr Zum erstenmal...

Aus der Juni 1995-Ausgabe des Herolds der Christlichen Wissenschaft


Ich Erfuhr Zum erstenmal etwas über die Christliche Wissenschaft, als ich die Zeugnisse in einem Herold las; dieser Teil der Zeitschrift weckte mein Interesse. Es gab mir Hoffnung, und dafür bin ich sehr dankbar.

Seitdem sind viele Jahre vergangen, und ich sage Gott Dank für all das Gute, das ich durch das Studium dieser praktischen Religion gelernt habe. Meine Familie und ich haben viele Heilungen von körperlichen Beschwerden erlebt. Auch sind wir viele Male aus finanziellen Notlagen befreit worden. Und Probleme in zwischenmenschlichen Beziehungen wurden gelöst.

Eine Heilung war für mich von besonderer Bedeutung. Ich hatte mir durch einen Sturz eine schwere Knöchelverletzung zugezogen. Ich hatte starke Schmerzen und begann sofort, zu beten. Mir wurde bald klar, daß ich die Furcht, einen Knochen gebrochen zu haben, überwinden mußte. Ich wußte nicht genau, wie schwer die Verletzung war, aber ich wußte, daß Gott, die einzige Macht, bei mir war und daß ich mich Ihm völlig anvertrauen konnte. Nachdem ich einige Minuten gebetet hatte, konnte ich bereits gehen, ohne viel zu hinken. Wir waren gerade in unserem Strandhaus angekommen, doch meine Verwandten hatten nicht einmal bemerkt, daß etwas geschehen war.

Einige Stunden später rief ich eine Ausüberin an, weil ich befürchtete, daß der Fuß über Nacht anschwellen könnte. Die Hilfe durch Gebet, die ich empfing, war so wirksam, daß ich am nächsten Morgen ohne irgendwelche Schmerzen erwachte. Heute weiß ich nicht einmal mehr, welchen Fuß ich mir verletzt hatte. Es sind keine Zeichen einer Verletzung zurückgeblieben. Gott heilt wirklich.

Neulich rief uns unser Rechtsanwalt an mit der Nachricht, daß wir einen Rechtsfall gewonnen hätten, in dem die Person, die mit uns ein Darlehen unterschrieben hatte, ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachgekommen war. Dieser Fall war in Brasilia bis zum Obersten Gericht vorgedrungen und endete zu unseren Gunsten.

Während des Prozesses wurde auf unser Haus ein Pfandrecht geltend gemacht. Außerdem hatten wir noch eine ausstehende Hypothek abzuzahlen. Um die Furcht zu überwinden, daß wir unser Haus verlieren könnten, hielten wir an inspirierenden Bibelstellen fest, wie zum Beispiel folgender aus dem ersten Buch Mose: „Mein Sohn, Gott wird sich ersehen ein Schaf zum Brandopfer“ (22:8). Ich wußte, daß auch wir eine Lösung von Gott sehen würden und daß unser Haus freigekauft werden würde.

Der Prozeß zog sich über Jahre hin, aber unser Glaube an die göttliche Macht war unerschütterlich. In Wissenschaft und Gesundheit lesen wir: „Liebe ist die Priesterin am Altar der Wahrheit. Warte geduldig, bis die göttliche Liebe auf den Wassern des sterblichen Gemüts schwebt und den vollkommenen Begriff bildet. Geduld, aber soll ihr Werk tun bis ans Ende‘ “ (S. 454). Allein die göttliche Liebe war imstande, unseren Frieden in all diesen Jahren aufrechtzuerhalten. Gott lehrte uns, die Person, die uns unserer Ansicht nach in diese Lage gebracht hatte, zu segnen, anstatt sie zu verdammen. Das erwies sich als der wichtigste Punkt, und dadurch, daß wir vergaben, wurden wir reich gesegnet.

Unser Haus ist seit einigen Jahren abgezahlt, aber jetzt erkennen wir, daß wir eigentlich doppelt dafür gezahlt haben. Das eine war der bloße materielle Preis; das andere aber erwies sich als unschätzbar, weil es uns zeigte, daß Gott jederzeit unser gütiger Vater ist und daß Seine Gerechtigkeit die höchste ist. Ich kann mit den Worten aus Lied Nr. 324 im Liederbuch der Christlichen Wissenschaft sagen:

Nimm mein Leben, laß es Dir,
Gott, geweiht sein für und für;
Jede Stunde meiner Zeit
Preise Deine Herrlichkeit!. . .


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