Vor ein paar Jahren schien ich von Arbeitslosigkeit bedroht. Nach einer längeren und intensiven Arbeitssuche hatte ich den Arbeitsplatz gewechselt. Aber in der neuen Firma konnte ich nicht bleiben.
Da ich zuvor sehr lange vergeblich versucht hatte, die Arbeitsstelle zu wechseln, bereitete es mir große Sorgen, erneut eine Arbeit finden zu müssen, an der ich Freude hatte und die meinen Fähigkeiten entsprach. Ich fürchtete arbeitslos zu werden und sorgte mich um meine materielle Versorgung. Das Arbeitslosengeld würde gerade für meine festen kosten wie Wohnung, Nebenkosten, Strom, Telefon usw. reichen.
Ich war verzweifelt und bat einen Praktiker der Christlichen Wissenschaft um Hilfe. Diese Menschen helfen anderen, Schwierigkeiten durch Gebet zu überwinden. Gebet ist für mich wie Fenster putzen: Man erhält danach wieder einen klaren Blick hinaus, außerhalb des persönlichen, begrenzten Denkens und Wahrnehmens. In dem Buch Wissenschaft und Gesundheit, das ich sehr schätze, steht: „Gebet kann die Wissenschaft des Seins nicht ändern, aber es dient dazu, uns mit ihr in Übereinstimmung zu bringen.“ (S. 2)