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Editorials

Geistiges Heilen ist nicht übernatürlich

Seit unvordenklichen Zeiten hat die Menschheit, größtenteils ohne zu fragen, das Zeugnis der physischen Sinne akzeptiert. Sie hat den Kosmos als ein riesenhaftes Gebäude materieller Gegenstände und Dinge angesehen und stets geglaubt, daß diese Erscheinungen selbständige Wirklichkeit seien, völlig unabhängig von dem Gemüt, das sie wahrnimmt.

Eine nachdenkliche Frage

„Wie kann ich die Christliche Wissenschaft erfassen, wenn sie doch allem, was ich weiß, genau entgegengesetzt ist? Soll ich alles vergessen, was ich auf der Hochschule gelernt habe, alles, was ich in meiner beruflichen Tätigkeit erlebt und bewiesen habe? Ich bin nun einmal ein Tatsachenmensch, und da ist es für mich völlig unmöglich, etwas zu akzeptieren, was so unbestimmt und nebelhaft ist, wie es geistige Feststellungen sind! Beim Heilen körperlicher Leiden untersucht die medizinische Praxis natürlicherweise den Körper, denn er enthält die Krankheit. Meine Frage ist: Wie kann die Christliche Wissenschaft meinen Körper heilen, wenn sie ihn doch ignoriert? Das ergibt für mich keinen Sinn.

Eine Sache der Zustimmung

Obwohl die Bibel viele Beispiele dafür gibt, daß durch die Macht des Gebets böse Mächte überwunden und Katastrophen verhütet werden, zeigen die Christen von heute bei ähnlichen Problemen, daß sie nur geringen Glauben an eine solche Macht haben. Unter den Theologen scheint man heute besonderen Wert darauf zu legen, hinauszugehen und etwas zu tun, anstatt niederzuknien und zu beten.

In einem Dilemma?

Wie oft spürt man heute Unsicherheit, wenn Entscheidungen zu treffen sind! Sollte man so oder so handeln, ein Angebot annehmen oder ausschlagen, in einem Beruf, einem Haus oder an einem Ort bleiben oder nicht? Es scheint so, als wären wir alle manchmal in der einen oder anderen Form in einer Zwangslage. Kann Gebet derartige menschliche Probleme lösen? Viele bezeugen, daß es das kann und auch tut.

Widerstehe der Abgötterei !

Ist es in unserem aufgeklärten Zeitalter wirklich nötig, diese Warnung auszusprechen? Obwohl die menschlichen Annahmen über G ott immer noch sehr unterschiedlich sind, würden zivilisierte Menschen sicherlich nicht versuchen, G ott in einer menschlichen Gestalt darzustellen und diese in der Art der Religionen der Vielgötterei vergangener geschichtlicher Epochen anzubeten. Und dennoch scheint Abgötterei, wenn auch in veränderter Form, unter uns fortzubestehen.

Ein Glaube, der Gott dient

Unsere Zeit verlangt nach besserem geistigen Heilen. Um das zu erreichen, werden wir einen erleuchteteren Glauben gewinnen müssen.

Eine Weihnachtskarte von Mrs. Eddy

In welcher Schlichtheit entfaltet das Lukasevangelium die Weihnachtsgeschichte! Hier können wir lesen, wie G ottes Engelsbotschaft das demütige Denken der Hirten erreichte und ihnen die Geburt Christi Jesu verkündigte. Es war tatsächlich „große Freude, die allem Volk widerfahren“ Luk.

Das Gebet des Herrn im heutigen Leben

Christi Jesu Gebete wurden mit höchster Autorität gesprochen und waren die wirkungsvollsten, die die Welt je gekannt hat. Er betete beständig und zuversichtlich.

Eine bessere Zukunft

Mit gemischten Gefühlen scheinen diejenigen das Ende eines Kalenderjahres zu betrachten, die bei der Rückschau auf die gerade verflossenen zwölf Monate glauben, daß ihre Mißerfolge Anzeichen für ähnliche Niederlagen im kommenden Jahr seien. Es ist nur natürlich und richtig, aus den Siegen der Vergangenheit neue Zuversicht zu gewinnen; ist es aber die richtige Einstellung, wenn wir erwarten und befürchten, daß sich vergangene Mißerfolge wiederholen werden? Es ist wahr, daß wir die Vergangenheit nicht ändern können, aber müssen wir denn ihre Enttäuschungen mit uns schleppen? Hat die Vergangenheit von sich aus die Macht, unsere Zukunft zu belasten? Wenn wir auch die Vergangenheit, selbst von einem rein menschlichen Standpunkt aus, nicht ganz und gar ablehnen können, so sollten doch keine ihrer bitteren Erfahrungen, sondern nur ihre Lektionen zurückbleiben, denn was diese uns gelehrt haben, kann unsere Zukunft besser gestalten.

Bewußtsein und Gesundheit

In mehr als einem Jahrhundert hat die Christliche Wissenschaft gelehrt und bewiesen, daß alle Krankheit ihren Ursprung im menschlichen Gemüt hat, daß die Symptome und Empfindungen von Krankheit mental ausgelöste Phänomene sind, die niemals als physische Zustände betrachtet oder behandelt werden sollten. Sie betont, daß Krankheit als eine Illusion erkannt werden sollte, ähnlich der Erfahrung, der wir in einem bösen Traum begegnen, und daß die Heilung erfolgt, wenn dieser Alptraum durch geistiges Verständnis vertrieben ist.

Die Mission des Herolds

„... die allumfassende Wirksamkeit und Verfügbarkeit der Wahrheit zu verkünden ...“

                                                                                                                            Mary Baker Eddy

Nähere Informationen über den Herold und seine Mission.