
Editorials
Der zu G ottes Bild und Gleichnis geschaffene Mensch ist geistig frei. Sein L eben ist die göttliche L iebe.
Das Einhalten des „Tages der Arbeit“ in den Vereinigten Staaten und in anderen Ländern dient dazu, uns daran zu erinnern, was wir jenen Menschen schulden, deren Bemühungen dazu beitragen, daß wir mit dem Lebensnotwendigen und Angenehmen versorgt werden. Alle, die zum Wohle anderer arbeiten, nehmen einen wichtigen Platz in einer fortschrittlichen sozialen Gesellschaftsordnung ein und haben teil an einer echten Wertschätzung alles dessen, was mit der Begehung des „Tages der Arbeit“ verbunden ist.
Frieden ist der unveränderliche Zustand der Schöpfung G ottes; in der menschlichen Erfahrung handelt es sich dabei um eine geistige Errungenschaft. Wenn der Frieden seinem innersten Wesen nach lediglich die Abwesenheit des Krieges bezeichnete, so würde er mit der Einstellung der Feindseligkeiten automatisch herbeigeführt werden, und der Krieg wäre in seiner Bedeutung auf das Kämpfen mit Waffen beschränkt.
Sittlichkeit und Geistigkeit sind nicht ein und dasselbe, obwohl sie miteinander verwandt sind. Sittliche Eigenschaften führen uns an die Tür zum Reiche G ottes, doch nur ein Geistiggesinntsein führt uns hinein und bringt die Harmonie des Seins in unser Leben.
Empfänglichkeit, wie das Wort in der Christlichen Wissenschaft gebraucht wird, ist nicht Leichtgläubigkeit; sie ist mehr als die Bereitschaft zu glauben, mehr als ein demütiges oder kritikloses Annehmen dessen, was einem gesagt wird, und ganz gewiß mehr als blinder Gehorsam und grundlegend verschieden von ihm. Empfänglichkeit für die geistige Wahrheit ist unsere spontane, innere Übereinstimmung mit den Ideen des geistig Guten; sie ist ein Bewußtseinszustand, der unwillkürlich dem Christus Einlaß gewährt.
Wie Johannes berichtet, gingen von der Zeit an, wo Christus Jesus sagte: „Der Geist ist's, der da lebendig macht; das Fleisch ist nichts nütze“ (Joh. 6:63), „seiner Jünger viele hinter sich und wandelten hinfort nicht mehr mit ihm“.
„ Weib , sei los von deiner Krankheit!“ (Luk. 13:12.
„ Du sollst keine anderen Götter neben mir haben“ (2. Mose 20:3).
Wenn die Macht der Christlichen Wissenschaft lediglich menschlich wäre, könnte sie nicht die große Zahl von Heilungen bewirkt haben, wie es seit ihrer Entdeckung durch Mary Baker Eddy im Jahre 1866 geschehen ist. Solch eine Macht liegt nicht im Bereich menschlicher Mittel.
Die Propheten waren Instrumente der Gottheit, Wortführer G ottes. Sie besaßen geistige Erkenntnis, die sie befähigte, die Tatsachen des G eistes zu erfassen.