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Editorials

Er „bitte von Gott”

Beim Studium der Schriften Mrs. Eddys kann einem nicht entgehen, daß sie die Christian Sientisten fortwährend ermahnt, sich an Gott zu wenden, einem jeden Problem gegenüber die göttliche Führung zu suchen, anstatt sich auf die fehlbare menschliche Persönlichkeit zu verlassen.

„Weide meine Schafe”

Bei jenem denkwürdigen Mahl am galiläischen Meere, als der Meister zum letztenmal mit seinen Jüngern Brot brach, ereignete sich der bezeichnende Vorfall, über den Johannes in seinem Evangelium mit folgenden Worten berichtet: „Da sie nun das Mahl gehalten hatten, spricht Jesus zu Simon Petrus: Simon Jona, hast du mich lieber, denn mich diese haben? Er spricht zu ihm: Ja, Herr, Du weißt, daß ich dich lieb habe. Spricht er zu ihm: Weide meine Schafe!” Daß das Gebot, das dreimal wiederholt wurde, Eindruck auf Petrus machte, wird durch den Eifer und Fleiß bewiesen, mit dem er ans Werk des Predigens und Heilens ging, bestrebt, in allen Dingen den Fußstapfen seines geliebten Meisters zu folgen, dessen Abschiedsgebot an die Jünger gewesen war: „Gehet hin in alle Welt, und prediget das Evangelium aller Kreatur.

„Das Reich Gottes”

Unter den vielen weisen und segenbringenden Aussprüchen des großen Meisters ist keiner von größerer Bedeutung, als der folgende: „Das Reich Gottes ist inwendig in euch. ” Ein Studium dieses Gegenstandes, wie er in den vier Evangelien sowie in den Episteln dargelegt ist, belohnt uns reichlich für die denselben gewidmete Zeit.

„Und schleuß die Tür zu”

In der Offenbarung Johannes lesen wir: „Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. So jemand meine Stimme hören wird, und die Tür auftun, zu dem werde ich eingehen”.

Ein tätiger Glaube

Einer der Hauptmerkmale der Christian Science Kirche besteht darin, daß in ihr, wie zur Zeit der Urchristen, Werke höher geschätzt werden als bloße Glaubensbekenntnisse oder äußere Formen und Zeremonien. Es ist klar, daß eine auf dieser praktischen Basis beruhende Organisation nur eine ganz einfache, würdevolle Form des Gottesdiestes haben kann.

Das viele „Plappern”

Einer der zahlreichen Irrtümer, die viele Anfänger im Studium der Christian Science befallen, besteht in der Annahme, die Ausübung, dieser heilenden Religion sei auf die Anwendung oder Wiederholung von gewissen Formeln oder Wortverbindungen beschränkt. Diesen Suchern hätte man gleich zu Anfang, als sie die erlösende Macht der Wahrheit an sich erfuhren, klarmachen müssen, daß die Heilung durch die Erkenntnis Gottes und des Menschen Beziehung zu ihm zustande kommt.

Ärgernis durch das Ohr

Die Neigung, sich den selbst in guter Gesellschaft üblichen Klatschereien hinzugeben und diesen Irrtum fortzupflanzen, nimmt beim Menschen nur zu leicht überhand. Wenn man nun bedenkt, zu wie viel Mißverständnis, Streit, falschem Urteil und Entfremdung dies führt, so wundert man sich, daß es überhaupt einen vernünftigen Menschen, geschweige denn einen Christen geben kann, der die zerstörende Wirkung dieses Irrtums nicht erkannt und sich nicht vorgenommen hat, ihm fortwährend und in entschiedener Weise zu widerstehen.

„Gebt ihr ihnen zu essen”

Die wundervolle Geschichte von der Speisung der Menge durch Christum Jesum wird von allen vier Evangelisten erzählt, und es ist bemerkenswert, daß ein jeder von ihnen seiner Erzählung einen Bericht über die vom Meister zu jener Zeit vollbrachten Heilungen vorausschickt. Die Tausende, die sich aus den Städten und Dörfern eingefunden hatten, befanden sich ohne Zweifel in einer empfänglichen Stimmung, und viele waren für die Segnungen bereit, die er jederzeit so gerne austeilte.

Die Zeit der Ernte

Der Herbst ist die Zeit, da der Landmann als Belohnung für monatelange schwere Arbeit und geduldiges Warten den Ertrag seiner Felder einheimst. Als Vorbereitung auf dieses Ereignis mußte der Boden gepflügt und der Same gesät werden, worauf dann die zarten Sprossen erschienen und sich nach und nach zu vollen Ähren entwickelten.

„Vergib uns unsere Schuld”

In der Bitte des Vaterunsers: „Vergib uns unsere Schuld”, finden mir die Wage der Gerechtigkeit wunderbar genau balanciert. Wie viele, die diese Bitte täglich auf den Lippen haben, verstehen wohl ihre wahre Bedeutung? Denken wir daran, wie es uns ergehen würde, wenn uns Gott beim Wort nähme? Vergeben wir unserm Bruder in dem Maße, wie wir von Gott Vergebung erhoffen? Christus Jesus spricht sehr klar und deutlich von der Notwendigkeit und Pflicht, dem Bruder zu vergeben.

Die Mission des Herolds

„... die allumfassende Wirksamkeit und Verfügbarkeit der Wahrheit zu verkünden ...“

                                                                                                                            Mary Baker Eddy

Nähere Informationen über den Herold und seine Mission.