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Editorials

Liebet einander

Es ist heutzutage ebenso schwer die Gegensätze, die bisweilen zwischen Glaubensgenossen in der Familie, im Geschäft, in der Gesellschaft oder Kirche bestehen, mit ihrem Glaubensbekenntnis in Übereinstimmung zu bringen, als es für den Apostel, Johannes gewesen sein muß, da er in seiner ersten Epistel den scharfen Verweis erteilte: „So jemand spricht, ich liebe Gott, und hasset seinen Bruder, der ist ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebet, den er siehet, wie kann er Gott lieben, den er nicht siehet?” Selbst in den Tagen der Kinder Israel wurden die Menschen dazu angehalten einander zu lieben.

Der eine Meister

Gegen Ende seiner irdischen Tätigkeit gab Jesus allen, die ihm Gehör schenkten, ob Freund oder Feind, einige seiner bedeutsamsten und weitreichendsten Unterweisungen. Die meisten dieser Reden hielt er wohl innerhalb des Tempelbezirkes, wo er auch die Lahmen und Blinden heilte.

Befreiung vom Scheinbaren

Jedermann meiß, daß alle Falsche wertlos ist, eine Täuschung und ein Fallstrick, und daß das Festhalten an dem Falschen unweigerlich zu sittlichem Verfall und traurigen Zuständen führt. Ferner werden die meisten Menschen zugeben, daß selbst die scheinbare Macht und Wirksamkeit eines Irrtums vollständig dem Umstand zuzuschreiben ist, daß er als Echtheit verkleidet einherschreitet, weil seine Opfer ja zurückschrecken würden, wenn er im eignen Gewände erschiene und wenn sein wahres Wesen erkannt würde.

„Du bist bei mir”

Auf Seite 392 von „Science and Health“ schreibt Mrs. Eddy: „Stehet Wache an der Tür des Denkens”.

Das neue Gebot

Es ist nicht zu verwundern, daß der Lieblingsjünger Jesu drei Jahre lang, nachdem er alles verlassen und sein Amt als Menschenfischer angetreten hatte, des Meisters innigster Freund und Vertrauter gewesen war — daß dieser Jünger uns in seinem Evangelium und in seinen Episteln mehr als die andern Jünger von der unendlichen Liebe und Güte erzählen konnte, deren Zeuge er gewesen war und die er an sich erfahren hatte. Er, dem es vergönnt gewesen war, bei dem letzten Mahl an des Meisters Brust zu liegen, er, der erklärt hatte: „Gott ist Liebe”, er, der wußte, mit welch tiefer und allumfassender Liebe Jesu Jünger gesegnet worden waren (man denke an Jesu Worte: „Gleichwie mich mein Vater liebet, also liebe Ich euch auch”)— er war es, der uns das folgende neue Gebot des Meisters gab, welches dessen Abschiedsworte an seine Nachfolger bildete, ehe er zur höchsten Demonstration seiner Liebe schritt: „Daß ihr euch untereinander liebet, wie ich euch geliebet habe, auf daß auch ihr einander lieb habet.

Das Eine, was not tut

Es dürfte wenige Leute geben, die die Behauptung in Frage stellen, daß die Sicherheit und das Wohl des Gemeinwesens durch die öffentliche Moral und den Gehorsam gegen das Sittengesetz bedingt wird. In dem Maße, wie die Achtung vor Wahrheit und Recht schwindet, sind die Menschen den Leidenschaften und selbstsüchtigen Trieben unterworfen, die zu Anarchie und zu Umsturz führen.

Die wichtige Botschaft

Man liest gegenwärtig sehr viel in religiösen Zeitschriften und in der Tagespresse über die wahre Aufgabe der Religion. Diese Erörterungen werden zweifellos durch die sich immer mehr verbreitende Erkenntnis hervorgerufen, daß der Formalismus in der Religion nie und nimmer dem innersten Bedürfnis der Welt nach etwas Lebendigem oder Lebenspendendem entgegenkommen kann, und diese Tatsache kann durch das blinde Bestreben, einen ausgetretenen Weg weiter zu verfolgen, nicht verdunkelt werden.

„Um der Werke willen”

Als Jesus am Ufer des galiläischen Meeres, in den umliegenden Städten und Dörfern und am Wege die Kranken heilte, tat er diese Werke nicht nur, damit die Kranken geheilt würden, sondern auch, weil sie zur Erläuterung des Evangeliums, das er verkündete, unerläßlich waren. Es war das Evangelium, welches, wenn es verstanden und betätigt wird, die Kranken stets heilt.

Standhaftigkeit in der Wahrheit

Wenn der Angreifende vor dem Kampf sein Nahen in prahlerischer und herausfordernder Weise ankündigt, wie z. B.

Entgegenkommen

In den Sprüchen Salomonis lesen wir: „Der Mensch setzt sich’s wohl vor im Herzen; aber vom Herrn kommt, was die Zunge reden soll. ” Dies weist uns hin auf die Leitung des einen Geistes (Mind) sowie auf die Notwendigkeit bereitwilligen Entgegenkommens unsrerseits.

Die Mission des Herolds

„... die allumfassende Wirksamkeit und Verfügbarkeit der Wahrheit zu verkünden ...“

                                                                                                                            Mary Baker Eddy

Nähere Informationen über den Herold und seine Mission.