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Editorials

An die Mitglieder der Christian Science Vereinigung.

[Übersetzung eines im „Christian Science Sentinel“ vom 13. November 1909 erschienenen Nachdrucks aus dem „Christian Science Journal“ vom Juli 1895.

Das Abendmahl.

Das letzte Mahl des Herrn Jesu mit seinen Jüngern ist von jeher ein Lieblingsthema der Maler und Theologen gewesen, und viele Glaubenslehren des Christentums gruppieren sich um dasselbe. Daß dieses Mahl ein wichtiges Ereignis war, ersieht man daraus, daß alle vier Evangelisten es erwähnen, obgleich der Bericht des Johannes bedeutend von dem der andern abweicht.

Wer ist verantwortlich?

Er befand sich auf dem Weg nach dem Bahnhof, als sich der Vorsteher einer Kirche zu ihm gesellte und sich folgendermaßen äußerte: „Dieser heiße Tag wird der Marie B. sehr zusetzen.

„Sanftmütig und von Herzen demütig.“

Unser großer Meister sagte demutsvoll: „Nehmet auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. ” Nur wer diese demutsvolle und anspruchslose Gesinnung des Meisters hat — die „Selbstverleugnung, vermöge deren wir in unserm Kampf gegen den Irrtum alles für Wahrheit oder Christus darangeben” („Science and Health,“ S.

„Fürchtet euch nicht.“

Die Menschheit hat sich zu allen Zeiten von ihrer Annahme betören und betrügen lassen, daß das Übel wirklich sei und Macht habe. Jedoch, dank der Entdeckung der Christian Science und der von Mrs.

Originalität.

Das Wort originell oder ursprünglich wird wie folgt definiert: „Auf den Ursprung oder den Anfang Bezug habend; nicht kopiert oder nachgeahmt,” usw. Christian Science lehrt uns, daß der Ursprung alles wahren Seins in Gott, im unendlichen Geist ist.

Die Wahrheit ist verständlich.

Christian Science rügt die Neigung zum oberflächlichen Denken. Unsre Führerin sagt diesbezüglich: „Wir müssen tiefe Blicke in die Wirklichkeit tun, anstatt dem äußeren Schein der Dinge Glauben zu schenken” („Science and Health,“ S.

„Das göttliche Gesetz der Liebe.“

In ihren Erörterungen über jene Systeme der Mental-Suggestion, mit denen Christian Science nichts gemein hat, und die zu den Lehren derselben im Gegensatz stehen, schreibt Mrs. Eddy wie folgt: „Ich stehe nicht im Kampf mit der Person, sondern mit dem falschen System.

„Das Gesetz des Geistes, der da lebendig machet.“

Der Nutzen des von unsrer Führerin, Mrs. Eddy vor einigen Jahren eingesetzten Komitees für Vorträge ist durch die Ergebnisse der Arbeit reichlich bewiesen worden, die von den Mitgliedern dieses Komitees geleistet worden ist, indem sie irrige Ansichten bezüglich der Christian Science beseitigten; daß aber in dieser Richtung noch manches geschehen muß, ergibt sich aus einem Redaktionsartikel, der kürzlich in einer wohlbekannten Zeitung des Westens erschien, und der, unsrer Meinung nach, von ehrerbietiger ja freundlicher Gesinnung zeugen sollte: Indem wir einen Augenblick in das Gebiet der Wirksamkeit Mary Baker Eddys übergreifen, sei es uns gestattet, darauf hinzuweisen, daß die meisten von uns, unsre kleinen Leiden zu sehr beachten und dabei vergessen, daß wir noch leben, Familien zu erhalten, Freunde aufzumuntern und vor allen Dingen Arbeit zu verrichten haben.

Weder gestern noch morgen.

Man kann sich die Macht der göttlichen Wahrheit als in der Vergangenheit demonstriert oder als in der Zukunft demonstrierbar denken, kann von ganzem Herzen an diese vergangenen und zukünftigen Möglichkeiten glauben, ohne jedoch geistige Dinge so erfaßt zu haben, daß sie anwendbar werden. Die Wahrheit dient eben einem jeden in dem „Jetzt” des Bewußtseins zur Erlösung.

Die Mission des Herolds

„... die allumfassende Wirksamkeit und Verfügbarkeit der Wahrheit zu verkünden ...“

                                                                                                                            Mary Baker Eddy

Nähere Informationen über den Herold und seine Mission.