
Editorials
Kennzeichnend für einen wahren Christen ist, daß er sich durch göttliche Gnade über Ärger zu erheben vermag. Durch G ottes heilende, errettende Gnade meisterte Christus Jesus sogar den bösartigen Zorn, der die falschen Beschuldigungen gegen ihn schürte, wie auch die Versuche, ihn zu töten.
Millionen haben im vergangenen Jahr am Fernsehschirm das sich entfaltende Drama von Flugzeugentführungen durch Terroristen verfolgt. Und viele haben dabei von einem Gefühl der Machtlosigkeit gesprochen.
Offenbar war Nikodemus von dem wundervollen heilenden Wirken Christi Jesu tief beeindruckt. Er war Mitglied des Hohen Rats in Jerusalem und hatte wohl großen Einfluß auf diejenigen, die ihm zuhörten.
Christus Jesus wies seine Nachfolger an zu wachen. Im Unterschied zum Militär richtet sich das christliche Wachen auf das Denken.
Wir leben in einer Welt, die in vieler Hinsicht immer kleiner zu werden scheint. Die fantastischen Fortschritte auf dem Gebiet der Kommunikation machen es möglich, daß die Menschen in einem Teil der Welt über die Ereignisse auf der anderen Seite der Welt im gleichen Augenblick informiert werden, in dem die anderen diese Ereignisse erleben.
Überall in der Welt — von Poole in Dorset, England, bis zu Lake Stevens in Washington und Scott Depot in West Virginia in den Vereinigten Staaten — gibt es Kinder, die bereit sind, sich zu den Nachfolgern Christi Jesu zu zählen. Diese jungen Menschen lernen, daß G ottes Macht heilt.
Wir sehnen uns alle danach, geliebt und umsorgt zu werden — nach einem sicheren Hafen, wo wir Frieden und Ruhe finden können. Besonders in Zeiten der Anfechtung, Versuchung und Abgespanntheit suchen wir diesen sicheren Ort.
Als meine Frau und ich eines späten Vormittags von einem New Yorker Hotel abreisen wollten, schien es, als ob einfach zu viel auf einmal getan werden müßte und wir zu wenig Zeit dafür hätten. Außerdem überfielen meine Frau plötzlich heftige Schmerzen.
Der Glaube an ein göttliches Wesen, eine göttliche Intelligenz oder Macht ist weit verbreitet. Nicht so weit verbreitet ist aber das praktische heilende und erlösende Wirken, das mit dem reinen Verständnis Christi Jesu begann.
Kürzlich sah ich im Metropolitan Museum of Art in New York eine Sonderausstellung der Gemälde des im siebzehnten Jahrhundert wirkenden italienischen Malers Caravaggio. Durch die besondere Verwendung von Licht und Schatten und die Betonung des realistischen, menschlichen Details bewies der Künstler, daß er sowohl Schönheit als auch Technik zu schätzen und zu gebrauchen wußte.