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Original im Internet

Schnelle Heilung von einem Eichhörnchenbiss

Aus dem Herold der Christlichen Wissenschaft. Online veröffentlicht am 18. Mai 2026


An einem kalten Wintertag ging ich in einem Park spazieren, als ein Eichhörnchen auf mich zulief. Es stellte sich auf seine Hinterbeine und bettelte mich um Futter an. Zufällig hatte ich eine kleine Tüte ungesalzene Erdnüsse in meiner Tasche und war so entzückt von seinem niedlichen Gesicht, dass ich ihm einfach eine anbieten musste. Es schnappte sich das Futter und rannte davon, doch dann kamen weitere Eichhörnchen aus dem Park zu mir. Ehe ich mich versah, kam es zu einer Rangelei, bei der meine Hände heftig gebissen und zerkratzt wurden. Ich stand auf, schüttelte energisch meine Hand und befahl einem Eichhörnchen, das sich mit Zähnen und Krallen festgebissen hatte, meinen Daumen loszulassen! Schließlich machte es das. Beide Hände bluteten so stark, dass ich sie verband, um die Blutung zu stoppen.

Ich fragte mich, woher ich Hilfe bekommen könnte, und erinnerte mich daran, dass eine Hausverwaltungsfirma in der Nähe war. Als ich mich in die Richtung aufmachte, traf ich zwei Angestellte, die gerade auf dem Weg zurück zur Arbeit waren und mir sofort ihre Hilfe anboten. Ich säuberte mich in ihrem Gebäude, und sie suchten Verbandmaterial und halfen mir, es anzulegen. Da ich weiterhin durch die Verbände blutete, äußerten sie sehr besorgt, dass die Wunde wohl genäht werden und ich eine Tetanusspritze bekommen müsse. Ich war so dankbar für ihre Fürsorge und ihre unverzügliche Hilfe. All ihre freundlichen Taten erfüllten mich mit Liebe, und ich versicherte ihnen, dass ich mich um alles kümmern würde.

Auf dem Heimweg dachte ich über das nach, was man mir gesagt hatte, aber dann kam mir ein anderer Gedanke: Ich könnte durch Gebet geheilt werden, so wie es Jesus gelehrt und Mary Baker Eddy in ihrem Buch Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift dargelegt hat. Ich wusste, dass es Praktikerinnen und Praktiker der Christlichen Wissenschaft gab, die mir mit heilenden Gebeten helfen würden, und Pflegekräfte in der Christlichen Wissenschaft, die mich beim Verbinden der Wunde unterstützen konnten. Demütig fragte ich: „Gott, was soll ich tun?“ Dann lauschte ich. Und dabei kam mir dieser Satz aus der Bibel in den Sinn (Psalm 46:11): „Seid still und erkennt, dass ich Gott bin“, gefolgt von den Gedanken aus Jesaja 41:10: „Ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich erhalte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit.“

Sofort überkam mich ein Gefühl des Friedens. Ich hatte keine Angst mehr und dachte nicht mehr an meinen Daumen oder meine Hände. Stattdessen dachte ich über „Gerechtigkeit“ nach und darüber, was sie für mich bedeutet: dass Gott ausschließlich gut, gerecht, rein, gütig und fürsorglich ist. Ich dachte an Gottes „rechte Hand“ der Gerechtigkeit, die jeden meiner Schritte lenkt und leitet.

Dann dachte ich an die Eichhörnchen und daran, wie sehr ich sie immer noch liebte. Ich sah sie als unschuldig und verspielt an. Wissenschaft und Gesundheit erklärt (S. 514): „Alle Geschöpfe Gottes, die sich in der Harmonie der Wissenschaft bewegen, sind unschädlich, nützlich, unzerstörbar.“ Ich wusste, dass Eichhörnchen mich in Wahrheit nicht verletzen konnten und ich sie auch nicht verletzen konnte. Ich empfand große Liebe für sie und die Personen, die mir gerade geholfen hatten. Ich fühlte mich von Gott so geliebt, als würde Er mich in einer zärtlichen Umarmung halten.

Zu Hause angekommen, wollte ich mich waschen und neue Verbände anlegen, ehe ich weitere Schritte unternahm. Aber als ich die alten entfernte, war die Wunde an meinem Daumen vollständig und perfekt verheilt, und ich blutete nicht mehr. Ich konnte nur noch einen etwa 4 cm langen Strich sehen – dass der Daumen verletzt worden war, war kaum noch zu erkennen! Innerhalb von zwei Tagen waren alle Spuren einer Wunde und der Kratzer vollständig verschwunden.

Aus dieser Erfahrung habe ich mehrere Dinge gelernt:

•        Erstens, wie wichtig es ist, sich nicht von Angst überwältigen zu lassen. Als ich keine Angst mehr hatte, kam es zu dieser schnellen und eigentlich recht spektakulären Heilung.

•        Zweitens lernte ich, wie wichtig es ist, sich auf Gott statt auf Wunden zu konzentrieren. In Wissenschaft und Gesundheit wird davon gesprochen, den Blick vom Körper abzuwenden und in Wahrheit und Liebe hineinzuschauen, um Gesundheit zu erlangen (siehe S. 261). Anstatt mich auf den Körper zu konzentrieren, konzentrierte ich mich mehr auf die Liebe, die ich von Gott und den beiden Menschen empfand, die sich so freundlich um mein Wohlergehen kümmerten. Sie drückten ihre Liebe auf die beste Weise aus, die sie kannten.

•        Drittens erkannte ich, wie wichtig es ist, demütig und still zu sein, damit ich die Führung Gottes, des göttlichen Gemüts, hören konnte. Ich wandte mich von ganzem Herzen an Gott, ganz ohne vorgefasste Vorstellungen davon, was geschehen sollte.

•        Viertens lernte ich, dass Gott eine immer-gegenwärtige Hilfe ist, längst zur Stelle, wenn wir uns an die göttliche Liebe wenden, um Hilfe zu erhalten.

All dies brachte Frieden und ließ keinen Raum für Furcht. Wie es in 1. Johannes 4:18 heißt: „Vollkommene Liebe treibt die Furcht aus.“ Ich erlebte die liebevolle, heilende Gegenwart, durch die Krankheiten „wie der Tau vor der Morgensonne in ihr natürliches Nichts vergehen" (Wissenschaft und Gesundheit, S. 365).

Ich bin Gott dankbar und für die Liebe, Gesundheit und Freude, die Er mir schenkt. Ich bin auch dankbar für Mrs. Eddys Hingabe daran, die Wissenschaft des heilenden Christus zu vermitteln. Die von ihr gegründete Kirche Christi, Wissenschaftler, bietet viele Möglichkeiten, um der Menschheit dabei zu helfen, ein besseres Verständnis von Gott und Seiner heilenden Macht zu erlangen.

Margee Lyon
Boston, Massachusetts, Vereinigte Staaten

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