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Friede und Friedensstifter

Aus der Juni 1915-Ausgabe des Herold der Christlichen Wissenschaft


Bei den meisten Leuten ruft der Gedanke eines Friedensstifters zunächst die Vorstellung eines Menschen von ungetrübter Gemütsstimmung hervor, eines Menschen, der Disharmonie durch Harmonie ersetzen und zwischen Einzelpersonen oder Völkern freundschaftliche Beziehungen herstellen will. Vielleicht denkt mancher an eine aufopfernde Mutter, die ihr widerspenstiges Kind in Schutz nimmt, damit im Hause nur Friede herrsche, oder an einen Freund, der nie Einwendungen macht, nie andrer Meinung ist, oder an jemand, der im öffentlichen Leben steht, aber nie energisch vorgeht, niemals die Initiative ergreift, niemals Fragen aufwirft, sondern in taktvoller Weise alle Kontroversen vermeidet, indem er die Ansichten und das Urteil andrer annimmt, auch wenn er damit nicht ganz einverstanden ist, und sogar wenn er glaubt, etwas in Vorschlag bringen zu können, was zur Besserung der bisherigen Verfahrungsarten führen würde.

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Die Mission des Herold

Der Herold ermutigt jeden von uns, das geistig Gute zu entdecken — den geistigen Sinn zu betätigen. Wir sehen damit klarer die geistigen Tatsachen unserer Beziehung zu Gott und entdecken gleichermaßen auch Gelegenheiten, sie der Welt zu verkünden und anzuwenden: mit anderen Worten, die Aufgabe des Herolds zu erfüllen.

Michael Pabst, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, Februar 1997 

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