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In die Stille gehen

[Aufsatz ursprünglich in deutscher Sprache]

Aus der Mai 1933-Ausgabe des Herold der Christlichen Wissenschaft


In der Stille beten, G ottes heilige Gegenwart fühlen, in Seiner unwandelbaren Liebe sich beschützt und geborgen wissen, allen Schmerz und alle Sorgen in Seine Güte und Barmherzigkeit versenken, erleichterten, dankerfüllten Herzens ein Loblied Seiner Herrlichkeit und Macht, Seiner Güte und Liebe singen und in Seinem Bild und Gleichnis erwachen,— könnte es etwas Höheres, Beseligenderes geben? Alle Sehnsucht der Menschen läßt im Grunde nur das tiefe Verlangen erkennen, in die Ewigkeit der allumfassenden Harmonie einzugehen; denn das ist Glück, Vollkommenheit, wahres Sein. Die Menschen erleben aber diesen unsterblichen Frieden nicht durch Erweitern ihres Zeitbegriffes, ihrer irdischen Zeitbegriffe, sondern dadurch, daß sie sie aufgeben.

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Die Mission des Herold

Der Herold ermutigt jeden von uns, das geistig Gute zu entdecken — den geistigen Sinn zu betätigen. Wir sehen damit klarer die geistigen Tatsachen unserer Beziehung zu Gott und entdecken gleichermaßen auch Gelegenheiten, sie der Welt zu verkünden und anzuwenden: mit anderen Worten, die Aufgabe des Herolds zu erfüllen.

Michael Pabst, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, Februar 1997 

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