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„Herr, ich habe keinen Menschen”

Aus der Juni 1940-Ausgabe des Herold der Christlichen Wissenschaft


Im Evangelium des Johannes lesen wir von einem Menschen, der 38 Jahre lang krank gewesen war, und der am Teiche Bethesda lag und hoffte, in den Teich zu gelangen, wenn sich das Wasser bewegte, auf daß er geheilt werden könnte. Als Jesus ihn fragte, ob er gesund werden wolle, antwortete er: „Herr, ich habe keinen Menschen, wenn das Wasser sich bewegt, der mich in den Teich lasse; und wenn ich komme, so steigt ein anderer vor mir hinein”! Welch schmerzliche fast schon an Entsagung grenzende Enttäuschung aus diesen Worten spricht! Gefesselt durch die falsche Annahme, daß ihm jemand in den Teich helfen müsse, hatte dieser Mann vergeblich gewartet und gehofft.

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Die Mission des Herold

Der Herold ermutigt jeden von uns, das geistig Gute zu entdecken — den geistigen Sinn zu betätigen. Wir sehen damit klarer die geistigen Tatsachen unserer Beziehung zu Gott und entdecken gleichermaßen auch Gelegenheiten, sie der Welt zu verkünden und anzuwenden: mit anderen Worten, die Aufgabe des Herolds zu erfüllen.

Michael Pabst, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, Februar 1997 

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