Es gab Zeiten, wo die Christen Eifer und Mut hatten, aber nicht vom rechten Geist geleitet waren. Sie suchten Christi Werk auf eine Weise zu tun, die er nicht gebilligt hätte. Ehe ich diesen Aufsatz schrieb, las ich ... die Geschichte der Kreuzzüge. Diese Kreuzfahrer, die europäischen Völkern angehörten, suchten Jerusalem der Herrschaft der Mohammedaner zu entreißen. Sie hatten das Kreuz auf ihren Fahnen und gingen in die Schlacht mit dem Ruf: „Das Heilige Grab“. Ihre Grausamkeit gegen die Mohammedaner stand in schroffem Gegensatz zum Geist des Meisters, dessen Grab sie zu retten suchten.
Beim Lesen dieses Buchs mußte ich oft an den Gegensatz zwischen diesen Kreuzzügen zur Besiegung der Mohammedaner und das Gebot denken, das Jesus seinen Nachfolgern gab. Wenn jene vielen Christen im Geiste Christi ausgezogen wären, um die Mohammedaner zu gewinnen, indem sie das Evangelium gepredigt, für Christus gezeugt, Nachfolger gewonnen und gelehrt hätten, was er gebot, hätte das Christentum über die Mohammedaner gesiegt. Dies wäre nicht nur für die Mohammedaner, sondern auch für die Christen ein Segen gewesen.