Im Mai 1941, nur einige Monate nachdem ich die christlich-wissenschaftliche Sonntagsschule verlassen, die ich etwa drei Jahre lang besucht hatte, befand ich mich auf einem Truppenschiff auf dem Wege nach Ägypten und der Westlichen Wüste. Obwohl ich als Kind immer von Furchtgefühlen jeder Art besessen war, half mir die göttliche Liebe und stillte alle meine Furchtgefühle, selbst ehe ich darum gebetet hatte. Von dem Augenblick an, wo ich mein Heim verließ, fühlte ich keine Spur von Furcht oder Trennungsschmerz; im Gegenteil, mein Herz war immerwährend erfüllt von der Freude, welche die gewisse Zuversicht verleiht, daß Gott stets gegenwärtig ist.
Nur einmal während der neun Wochen langen Reise, die dem sterblichen Sinn nach alles andere als harmonisch war, suchte die Disharmonie sich in mein Bewußtsein einzuschleichen. Bei der Gelegenheit, als alle anderen an Dysenterie erkrankt waren, fühlte ich mich plötzlich sehr schlecht und hungrig. Ich schien nicht imstande zu sein, selbst für mich zu beten, und kein Wissenschafter war in der Nähe, den ich um Beistand hätte bitten können. Doch auf einmal kamen mir die folgenden Worte in den Sinn (Gedichte von Mary Baker Eddy, S. 7):
„Durch Gottes Lieb' sind wir gespeist,
Denn Liebe nur ist Leben.“