Gib, Vater, Deinen Segen auf mein Leben,
Laß ihn auf meinem Denken, Tun und Wünschen ruhn.
Die Herrlichkeit sei Dein, allmächt'ger Vater,
Denn ich weiß: nichts kann ich aus mir selber tun.
In tiefer Demut bitt' ich um das eine,
Daß Du mich führst, wohin ich gehen soll,
In Deinem Dienste, ohne eignes Planen,
Nur nach dem Plan, den Du für mich bestimmst.
Auf Dich gestützt, fürcht' ich kein ird'sches Ringen.
Wenn auf dem Weg ich jeden Kampf bestand,
Ja, wenn der Sieg errungen ist,
Dann, Vater, wirst Du zu mir sprechen:
'S ist „wohl getan, du treuer Knecht“.

Der rechte Ehrgeiz
Aus der Juli 1955-Ausgabe des Herolds der Christlichen Wissenschaft