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[Urtext in französischer Sprache]

In dem ernsten Wunsch, das Gute, das mir...

Aus der März 1959-Ausgabe des Herolds der Christlichen Wissenschaft


In dem ernsten Wunsch, das Gute, das mir durch die Christliche Wissenschaft zuteil geworden ist, mit anderen zu teilen, lege ich dieses Zeugnis ab. Vor etwa dreißig Jahren nahm mich ein Freund, dessen Aufrichtigkeit und Charakter ich sehr hoch achtete, zum ersten Mal zu einer christlich-wissenschaftlichen Zeugnisversammlung mit. In dieser Versammlung fand ich die „köstliche Perle“ und erfuhr, daß Mary Baker Eddy der Menschheit die Wahrheit offenbart hatte.

Einige Zeit danach verrenkte ich mir den Fuß. Mein Freund half mir, mein Denken zu Gott, dem Guten, anstatt auf die Materie zu richten, und ich wurde sofort geheilt. Seitdem hat die Christliche Wissenschaft all meine Notdurft gestillt, wenn immer ich ihrer Lehre treu und gehorsam geblieben bin.

Vor etwa zehn Jahren wurde ich arbeitslos und bat einen christlich-wissenschaftlichen Ausüber um gebetvolle Hilfe. Er entdeckte Entmutigung und Mangel an Glauben in meinem Denken und half mir, die grundliegende Wahrheit folgender Worte aus der Bibel zu verstehen (Dan. 10:19): „Fürchte dich nicht, du lieber Mann! Friede sei mit dir! Und sei getrost, sei getrost!“ Fast augenblicklich wurde mein Denken wach. Ich wurde mit den Inhabern einer neuen Firma bekannt gemacht und bin seit der Zeit nützlich und glücklich bei ihnen angestellt.

Während einer langen Geschäftsreise im Belgischen Kongo wurde ich sehr krank und schwach und konnte keine Nahrung bei mir behalten. Ich lehnte die beharrliche Versuchung ab, eine physische Diagnose stellen zu lassen. Die Symptome waren äußerst beunruhigend, und das Übel ließ nicht nach. Dann erkannte ich, daß ich Mrs. Eddys Unterweisung in „Wissenschaft und Gesundheit“ (S. 420) befolgen müßte: „Wenn Schüler sich nicht selbst schnell heilen, dann sollten sie beizeiten einen erfahrenen Christlichen Wissenschafter zur Hilfe rufen.“

Ich setzte mich mit einem einige Tausend Meilen weit entfernten christlich-wissenschaftlichen Ausüber in Verbindung, der die Arbeit liebevoll aufnahm. Die folgende Stelle war sehr hilfreich (ebd., S. 376): „Wenn der Körper materiell ist, kann er gerade aus dem Grunde nicht an Fieber leiden.“ Die Krankheit verschwand sehr schnell und hinterließ keine Nachwirkungen.

Während des zweiten Weltkrieges hatte ich zahlreiche Gelegenheiten, die schützende Macht der immergegenwärtigen Liebe zu beweisen. Ich trat den freien belgischen Streitkräften in Großbritannien bei, und nach über drei Jahren geduldigen Wartens kamen wir an den Strand der Normandie.

Dort erhielt ich eines Nachts den Befehl, mich mit meinem Auto im Hauptquartier zu melden. Scheinwerfer durften nicht benutzt werden, und ich fuhr sehr vorsichtig einige Meilen lang auf einer schmalen staubigen Straße. Ich gedachte fortwährend der unfehlbaren Führung des Gemüts und der Worte Mrs. Eddys auf Seite 454 von „Wissenschaft und Gesundheit“: „Liebe inspiriert, erleuchtet, bestimmt und führt den Weg.“

Plötzlich hörte ich eine Stimme, und ein französischer Bauer — einer der wenigen, die in dieser kriegzerrissenen Gegend noch verblieben waren — trat aus der Finsternis hervor und warnte mich, daß die Straße vor mir mit Minen belegt sei. Ich bedankte mich und fuhr vorsichtig weiter.

Dank dieser Warnung erreichte ich bald mein Ziel in Sicherheit. Wie wir in der Bibel lesen (Jes. 30:21): „Deine Ohren werden hören hinter dir her das Wort sagen also: Dies ist der Weg; den gehet, sonst weder zur Rechten noch zur Linken!“

Die Nachwirkung der ersten Reihe von Impfungen in der Armee war sehr schmerzhaft; aber zwei Jahre später, als ich mich wieder impfen lassen mußte, bat ich im voraus um die Unterstützung eines der christlich-wissenschaftlichen Feldgeistlichen — wie diese damals genannt wurden. Er gab sich die Mühe, dorthin zu kommen, wo wir stationiert waren.

Ich werde die Liebe und Güte nie vergessen, die dieser hingebende Arbeiter ausdrückte. Durch beruhigende Versicherungen der Gegenwart Gottes, des Guten, half er mir erkennen, daß sich nur das Gute mitteilen kann. Nachdem ich den Artikel „Ansteckung“ auf Seite 228 des Werkes „Vermischte Schriften" von Mrs. Eddy studiert hatte, wurde ich geimpft, blieb jedoch vollständig frei von allen Nachwirkungen.

Doch meine Dankbarkeit gegen Gott ist noch tiefer für die allmähliche Umwandlung meines Charakters in dem Maße, wie ich Seine liebevolle, unwandelbare Natur und des Menschen Vollkommenheit verstehen lernte. Ich habe viele neue Freundschaften geschlossen und habe ein glückliches Heim mit meiner Frau, die auch eine treue Christliche Wissenschafterin ist.

Ich bin tief dankbar für den Vorstand der Christlichen Wissenschaft, sowie für alle, die mit der Herausgabe der Zeitschriften verbunden sind. The Christian Science Monitor hilft mir, ein besseres Verständnis von den Weltereignissen zu erlangen.

Viele Segnungen sind mir durch Mitgliedschaft in Der Mutterkirche und einer Zweigkirche zuteil geworden. Klassenunterricht in der Christlichen Wissenschaft hat mir „den Weg zur Horebshöhe, Gottes Hort“, offenbart (Liederbuch der Christlichen Wissenschaft, Nr. 202), den Weg, den ich ernsthaft gehen will als Beweis meiner Dankbarkeit gegen Gott für unseren Meister Christus Jesus und unsere geliebte Führerin Mrs. Eddy.

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