Wir erhielten eine Einladung zu einem Vortrag über die Christliche Wissenschaft in einer Stadt, die eintausend Kilometer von uns entfernt war. Es war der erste Vortrag über die Christliche Wissenschaft, den mein Mann und ich besuchten. Der Vortrag wurde in einer Sprache gehalten, die wir nicht verstanden, aber ich empfand solch eine große Liebe, daß ich mein Leiden vollkommen vergaß.
„Wer den Saum des Gewandes Christi berührt und seine sterblichen Annahmen, das tierische Wesen und den Haß, meistert, der erfreut sich des Beweises des Heilens, eines beglückenden und gewissen Sinnes, daß Gott Liebe ist“ (Wissenschaft und Gesundheit von Mary Baker Eddy, S. 569).
Damals hatte ich ein Blasenleiden, und durch den Vortrag wurde ich geheilt; der Christus heilte mich. „, Jetzt‘, rief der Apostel, ,ist die angenehme Zeit, siehe, jetzt ist der Tag des Heils‘, und er meinte damit nicht, daß sich die Menschen jetzt auf das Heil oder die Sicherheit einer zukünftigen Welt vorbereiten müßten, sondern daß jetzt die Zeit sei, dieses Heil im Geist und im Leben zu erfahren“ (ebd., S. 39).