Was verstehen wir unter Gott?
Die Antwort auf diese Frage kann knapp oder weitschweifig, nüchtern oder gefühlsbetont, genau oder unklar formuliert sein. Aber es sind nicht so sehr unsere Worte oder Gedanken, die tatsächlich etwas über unsere Vorstellung von Gott aussagen, sondern was wir über uns selbst denken. Was Sie über Ihre gegenwärtige mißliche Lage oder über Ihre Aussichten für die Zukunft denken, läßt erkennen, was Sie unter Gott verstehen.
Ob wir uns nun das erste oder das tausendste Mal um Heilung an Gott wenden, zwei Faktoren spielen beim Erlangen einer Heilung eine entscheidende Rolle: Erstens, was Gott tatsächlich ist, und zweitens, in welchem Maße wir Ihn als das anerkennen, was Er ist. Die Klage: „Wenn ich doch nur genau verstehen könnte, dann könnte ich geheilt werden“ muß durch ein schlichtes, wortloses Vertrauen darauf ersetzt werden, daß Gott fähig und bereit ist, jedem einzelnen von uns genau die Wahrheiten mitzuteilen, die wir brauchen, um zu verstehen, daß wir Sein Kind sind. Die Kraft, dieses stille Vertrauen zu hegen, haben wir bereits in uns, ebenso wie die Kraft, aufrichtig gegen uns selbst zu sein. Und Gott hat schon Seinen Willen bewiesen, uns die Wahrheit zu übermitteln, die uns von den Irrtümern des Glaubens an andere Mächte frei macht. Christus Jesus ist dieser Beweis.
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