
Editorials
In ihrem Buch „Anfangsgründe der göttlichen Wissenschaft“ schreibt Mary Baker Eddy (S. 9): „Die geistige Kraft eines wissenschaftlichen, rechten Gedankens ohne unmittelbare Anstrengung, ohne gesprochene oder selbst gedachte Beweisführung, hat oft eingewurzelte Krankheiten geheilt.
Es ist von größter Wichtigkeit, die Grundlagen der Christlichen Wissenschaft immer im Auge zu behalten. Dies ist notwendig, um sicher und gut bauen zu können.
Die Einstellung der Christlichen Wissenschaft betreffs des Problems der Sünde ist zugleich einzigartig und wirksam. Diese Wissenschaft, die sich auf die Vollkommenheit G ottes und des Menschen gründet und auf die folgliche Falschheit des sterblichen Daseinsbegriffes, untergräbt die eigentlichen Grundlagen des Bösen.
Die Geschichte von dem verlorenen Sohn ist oft als die „Perle der Gleichnisse“ Jesu bezeichnet worden, wahrscheinlich wegen der eindringlichen geistigen Lehren, die sie darlegt. Wenn man studiert, was Jesus seinen Hörern nahezubringen suchte, so findet man zwei Punkte, die im Licht der Christlichen Wissenschaft besondere Beachtung verdienen.
Ohne Liebe gibt es keine Macht. Mary Baker Eddy, die Entdeckerin der Christlichen Wissenschaft, erkannte dies und bewies die Macht der L iebe in zahllosen Heilungswerken.
Die Philologen haben durch das Studium der Sprachen viele bemerkenswerte Tatsachen ans Licht gebracht. Beim Studium der ursprünglichen Bedeutung von gewissen Worten im Griechischen, Lateinischen, Teutonischen, Slawischen und Keltischen, zum Beispiel, hat sich die Tatsache herausgestellt, daß die Grundlagen der alten religiösen Anschauungen der entsprechenden Völkergruppen die gleichen waren.
Diejenigen , die in gewissem Grade ein Verständnis der göttlichen Wirklichkeit erlangt haben, wie sie in der Christlichen Wissenschaft offenbart wird, sind tief dankbar. Sie verstehen, daß der Christus zu ihnen gekommen ist, das Verständnis und die Offenbarung des Immanuel oder „Gott mit uns“.
Ehe Jesus dieses Erdendasein verließ durch das geistige Erlebnis, das uns unter dem Namen Himmelfahrt bekannt ist, wurden seine Heilungswerke von den Leuten immer mehr anerkannt. Dies war besonders bemerkbar während der letzten Tage seines Wirkens.
Viele Menschen haben den Wunsch, ihr Leben umzuwandeln, es umzugestalten in eine befriedigerende und harmonischere Existenz. Instinktiv sehnen sie sich nach Freiheit von Furcht und Kleinlichkeit, nach einem weiteren Wirkungskreis, nach tieferen Neigungen und höheren Leistungen.
Wenn der Mensch nicht schon vollkommen wäre, so würde es uns niemals möglich sein, Vollkommenheit zu demonstrieren oder zu erlangen; denn wir können niemals etwas demonstrieren oder beweisen, das nicht schon eine Tatsache ist. Von der Grundlage dieses Verständnisses aus, erklärte Christus Jesus (Matth.